urheber: empiriokritizismus

Kemberg, OT Ateritz, Lkr. Wittenberg, A: im Waldgebiet 'Dübener Heide' ca. 4,5 km südsüdwestl. des Ortes im Südwestwinkel der Kreuzung B 2 mit dem alten Verbindungsweg ('Ankerweg') Schköna-Reinharz, Grab, Benennung: 'Berta Grab'

Umzäunte Grabstätte aus dem 30-jährigen Krieg mit Schrifttafel: 'Bertagrab / Berta aus Gommlo, ermordet am 5. / 9. 1637. / Schmückt das Grab dieser / Unschuldigen'

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Kemberg, OT Ateritz: Ankerweg, Kreuzung mit Bundesstraße 2, Grab, Grab aus dem Dreißigjährigen Krieg, (3. September 1637) sogenanntes Berta Grab, ID 094 35410 m. Foto v. 23.3.2022 (Kopie), Urheber: 'Empiriokritizismus' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0, 2. dobiener.de

urheber: empiriokritizismus

Ateritz B: im Waldgebiet 'Dübener Heide' ca. 600 m westl. von Standort A am Weg nach Schköna, 'Ankerweg', Grab, Benennung: 'Reitergrab'

Ein Steinhaufen zeugt noch heute von einer Grabstätte aus dem 30-jährigen Krieg. Die vor einigen Jahren noch vorhandene Schrifttafel trug die Inschrift: ' Reitergrab / Bertas Mörder fand den Tod / am 5. 9. 1637 / Werft einen Stein auf den Mörder'

Geschichte
Beide Gräber stehen im geschichtlichen Zusammenhang mit dem nachstehenden Tathergang. Das Mädchen Berta aus Gommlo war mit ihrer kranken Mutter vor marodierenden Schweden in die dichten Wälder der Heide geflohen. Auf der Suche nach einer Quelle traf sie auf einen schwedischen Reiter, der sie mit Schwerthieben schwer verwundete und beraubte. Als sie von ihrem Bruder gefunden wurde, konnte sie nur noch sterbend über das Geschehen berichten. Auf der Suche nach der kranken Mutter traf der Bruder auf ein gestürztes Pferd, unter dem ein Reiter mit gebrochenem Arm lag. Der Verletzte bat den Bruder ihm aus der Lage zu befreien und bot ihm dafür einen Ring an, den der Bruder sofort als den Ring seiner Schwester erkannte. Voller Wut erschlug er mit seiner Axt den Mörder seiner Schwester (Verf. frei nach dobiener.de-graeber-in-der-duebener-heide-Bertagrab-Reitergrab)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Kemberg, OT Ateritz: Ankerweg (Nähe Bundesstraße 2), Grab, Grab aus dem Dreißigjährigen Krieg, sogenanntes Reiter Grab, ID 094 35411 m. Foto v. 23.3.2022 (Kopie), Urheber: 'Empiriokritizismus' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0, 2. dobiener.de

quelle: hkv-seegrehna.de

Lutherstadt Wittenberg, OT Seegrehna, Lkr. Wittenberg, südwestl. des Ortes, ca. 250 m nördl. der Straße nach Rehsen (L 131), am Fuße des 'Fliethkanaldeiches' (günstig erreichbar: die ortsauswärts führende 'Seegrehnaer Lindenstraße' erreicht nach ca. 900 m nach dem Ortsausgang und ca. 70 m vor dem 'Fließgraben' einen rechts abzweigenden Weg, der rechts haltend entlang des Feldraines den Standort nach ca. 700 m linker Hand erreicht), Solitär-Kastanie, Benennung: 'Schwedengrab'

Geschichte
Während des 30-jährigen Krieges soll an dieser Stelle ein schwedischer Oberst tödlich verwundet und begraben worden sein. Seine treuen Soldaten pflanzten einen Kastanienbaum auf sein Grab (Verf. frei nach hkv-seegrehna.de)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. Heimat- und Kulturverein Seegrehna e.V.: hkv-seegrehna.de-seegrehna-schwedengrab m. Foto u. Standortangabe (Kopie)

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