quelle: lit. f. stoerzner 1984

Bad Sulza, Lkr. Weimarer Land, nordöstl. Stadtgebiet, im Außengelände des Saline-Museum, 'Naumburger Straße Nr. 2', Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), Steinkreuz aus Kalkstein, Arme zierlich, gerundet, Ausbruch linke Kopfseite (Verf.)

Bis 1973 befand stand das Steinkreuz am westlichen Ortsrand von Darnstedt, Kr. Apolda, östlich der Landstraße nach Bad Sulza, 6 m westlich der Eisenbahnstrecke, Flur 'Am Kreuz'. Dort ist es bereits 'mehrfach auf kleine Entfernungen versetzt worden' (Lehfeldt 1892). Bei Bauarbeiten wurde das Steinkreuz nach 1973 herausgerissen und daraufhin durch L. Radig, Bad Sulza, zum jetzigen Standort gebracht. Leicht malteser-kreuzförmig. Arme und Kopf im Umriß gerundet. Schaftkanten abgefast. Höhe 90 cm, Br. 62 cm, St. 27 cm. Beträchtlicher alter Abschlag am Kopf. Allgemeine oberflächliche Verwitterung. (Verf. frei nach Lit. F. Störzner 1984)  

Quellangaben: Lit.: 1. Frank Störzner(+ 27.12.2025), Steinkreuze in Thüringen, Katalog Bezirk Erfurt, Weimar 1984, S. 16, Nr. 12 m. Abb. 12 (Kopie), daraus: 2. P. Lehfeldt, Bau- u. Kunstdenkmäler Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Jena 1892, S. 316, 3. H. Kniesche, Alte Steinkreuze in Thüringen, Eisenach 1920, S. 37 m. Abb., 4. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, S. 37 , Nr. 80, Internet: 1. bodendenkmale-thueringen.de-Bad Sulza, Steinkreuz m. Foto, daraus: Ostritz, Sven, Endrigkeit, Anja, Landkreis Weimarer Land, Nord, Archäologischer Wanderführer Thüringen, Heft 16, 2015, Seite 76

urheber: lucas friese

Ponitz, OT Zschöpel, Lkr. Alteburger Land, ca. 400 m südwestl. der Ortsmitte an einem Fahrweg (günstig erreichbar: am südl. Ortsrand schwenkt die 'Bergstraße' ortsauswärts in Richtung Nordwesten ab und erreicht ca. 800 m nach dem Ortsausgang den Standort), Gedenkstein, Benennung: 'Kutschunglück 1878' 

Maße: (aktuell nicht bekannt), giebelförmig bedachter, rechteckiger massiver Kalksteinblock mit 2013 erneuerter Inschriftstafel: 'Kutschenunglück 1878 / In der Nacht vom 19. zum 20. August 1878 verunglückte / an dieser Stelle Frau Marie Schmutzler aus Meerane / mit ihrem Einspännerfuhrwerk, auf der / Rückkehr aus Naumburg, wo sie mit Familie / und Knecht eine Ladung Gurken holte, tödlich. / Sie hinterließ 8 Kinder und einen blinden Ehemann. / Amicitia Dreußen 2013'

'In der Nacht vom 19. zum 20. August des Jahres 1878 starb etwas abseits des Ortes an dem Weg nach Schmölln eine Frau, die mit ihrer Kutsche unterwegs war. Die Sage spricht von einem Blitzschlag. An dieser Stelle wurde ein Gedenkstein aufgestellt, ursprünglich mit einer Tafel, die seit einigen Jahrzehnten verschollen ist. Allerdings wurde 2013 eine neue angebracht, die die genauen Umstände benennt' (wikipedia.org-wiki-Zschöpel)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Zschöpel m. Foto v. 29.9.2013 (Kopie), Urheber: 'Lucas Friese' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 3.0

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