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Kyffhäuserland, OT Bendeleben, Kyffhäuserkreis, A/B: westl. des Ortes im Bendelebener Forst, am alten Weg nach Sondershausen (günstig erreichbar: die Feldwegverlängerung der ortsauswärts führenden 'Lehdenstraße’ erreicht ca. 3 km nach dem Ortsrand bzw. 450 m nördl. des 'Rodegraben', den östl. Waldrand des Bendelebener Forstes, wo nach 600 m bzw. 700 m die Standorte am Weg erreicht werden), 1 Steinkreuz (Lit. F. Störzner, verschollen ?), 1 Gedenkstein Förstermord 'Halecker' |
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Obertägige Maße: A/B: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt) |
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Nach Lit. F. Störzner, 1984, handelt es sich um ein Steinkreuz aus Kalkstein von 50 cm Höhe, 60 cm Breite und 18 cm Stärke, wobei obiges Foto von A. Lauterbach (Großbrüchter) aus dem Jahre 1936 stammt. Angeblich soll ein Schäfer getötet worden sein. Lit. W. Wolf, 2021, führt einen Mord durch Wilddiebe an Revierförster 'Halecker' im Jahre 1923 auf. Nach Lagekarte Bendeleben aus stadtplan.net liegen die Standorte wie oben angegeben (Verf.) |
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Geschichte |
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Im Mittelalter gehörte der östliche Teil des großen Waldgebietes zwischen Sondershausen und Bendeleben den jeweiligen oben angegebenen Bendelebener Grundherrschaften (Gutsforst). Von daher könnte das Steinkreuz ein diesbezügliches Forstgericht (Wildbann-Forsthoheit) als Gerichtskreuz mit dem dazugehörenden Gerichtsfriede angezeigt haben (Verf.) |
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Quellangaben: Lit.: 1. Wolfgang Wolf, Wilderei, Jagdunfälle und sonstige Ereignisse in den Wäldern der Hainleite, Verl. Rockstuhl, 2021, 2. Frank Störzner, Steinkreuze in Thüringen, Katalog Bezirk Erfurt, Weimar 1984, S. 109, Nr. 250 m. Abb. 255, daraus: 3. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Eisenach 1965, S. 4, Nr. 540, Internet: 1. Stadtplan.net-Lagekarte m. Standortangabe |
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