quelle: lit. f. stoerzner 1984

Erfurt (kreisfr.), OT Dittelstedt, (einstiger Standort hier nicht exakt bekannt) südwestl. Ortsrand, Flur: 'Wiesengraben', etwa südl. des Straßenverlaufs 'Am Wiesengrund' im Bereich des Wasserverlaufs 'Dittelstedter Vorfluter', Steinkreuz (verschollen)

Am südwestlichen Ortsrand, 240 m südlich der Haarberg-Straße (Rudolstädter Straße ?, Verf.).  'Wiesengraben'. Lateinische Kreuzform. Der Kopf fehlte. Ungleichmäßig. Zierlich. Sandstein (Köber 1960). Höhe 40 cm, Breite 40 cm, Stärke 22 cm (Köber 1960). Kopf und oberer Teil des westlichen Armes alt abgeschlagen. Um 1965 verschüttet. 1388 'in via Tutelstadt ppe cce' (=propa crucem) (STAM, Cop. 1399a, Bd. 6, Bl. 296a). Am Kreuz soll es nachts nicht geheuer sein, weil ein Erschlagener umgeht (mündlich) (Verf. frei nach Lit. F. Störzner 1984)

Quellangaben: Lit.: 1. Frank Störzner(+ 27.12.2025), Steinkreuze in Thüringen, Katalog Bezirk Erfurt, Weimar 1984, S. 48, Nr. 77 m. Abb. 85 (Kopie, 1957), daraus: 2. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, S. 31, Nr. 19

urheber: metilsteiner

Treffurt, OT Großburschla, Wartburgkreis, im Ort, 'Straße der Deutschen Einheit', in der Ortskirche 'St. Bonifatius', Steinkreuz

Maße: Höhe 73 cm, Br. 44 cm, Stärke 10 cm, Steinkreuz got. Stilrichtung aus Sandstein mit giebelförmigen Verbund von Kopf und Arme, wulstförmige Basis, beidseitig reliefierte Inschrift; nach 1984 in die Kirche verbracht (Verf.)

Steinkreuz. Im östlichen Teil des Ortes, 1 m südlich vor der Kirche, auf dem Rasenstreifen, 4 m östlich des seitlichen Einganges. Seit 1912 im Schulgarten, 1926 am jetzigen Standort aufgestellt. 1967 in der Kirche zwischengelagert und 1968 erneut am jetzigen Standort aufgestellt. Ursprünglich wohl auf dem Kirchhof unmittelbar an der Kirche. Malteser-Kreuzform. Spitz 'überdacht'. Zierlich. Sandstein. Höhe 73 cm, Br. 44 cm, Stärke 10 cm. Nordseite, auf Quer- und Längsbalken plastisch herausgearbeitet: '14 / APO / BEA /TIMORTVI / SELIG DIE IM / HERN / STER / BEN / 1593'. Südseite, in gleicher Ausführung: 'FRA / CISC / DITHMAR CR / VCII CCL HVIS / (A)B AO /72 ADAN / 93 IN()VO / OBIIT DIE IN / DNO 12 ()R'. 1967 zerbrochen und wieder instandgesetzt. Einzelne geringfügige Abschläge, sonst ausgezeichnet erhalten. Allgemeine oberflächliche Verwitterung. Grab-Kreuz für Franciscus Dithmar, den 1593 verstorbenen zweiten evangelischen Pfarrer von Großburschla. Zu den historischen Zusammenhängen W. Saal 1971 (Lit. F. Störzner 1984)

Quellangaben: Lit.: 1. Frank Störzner(+ 27.12.2025), Steinkreuze in Thüringen, Katalog Bezirk Erfurt, Weimar 1984, S. 30-31, Nr. 43 m. Abb. 46, daraus: 2. Heimat- und Trachtenfest 1926, S. 5, 3. Walter Saal, Ein Grabsteinkreuz des späten 16. Jahrhunderts in Großburschla an der Werra, 1971, S. 255-257 (EHH 11, Worbis, Heiligenstadt), 4. E. Riske, Steinkreuze und artverwandte Flurdenkmale im Kreis Eisenach, Eisenach 1981, S. 14/49/85, Nr. 16 m. 2 Abb., Internet: 1. bodendenkmale-thueringen.de-bodendenkmale-orte-und-zeiten-Großburschla Steinkreuz, 2. commons.wikimedia.org-wiki-Category: Stone-crosses-in-Wartburgkreis m. Foto v. 12.6.2012 (Kopie), Urheber: 'Metilsteiner' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY 3.0, 3. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Treffurt, OT Großburschla: Evangelische Dorfkirche St. Bonifatius, ehemals Stiftskirche, Großburschla, Straße der Deutschen Einheit, mit Ausstattung und Grabkreuz

c.2026  www.kreuzstein.eu