urheber norbert kaiser
urheber g mueller-h. quietzsch 1977
urheber g. a. kuhfahl 1928

Bad Gottleuba - Berggiesshübel, OT Bad Gottleuba, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, A: südöstl. des Ortes, unmittelbar im Bereich der Einmündung der Straße 'Vierzehn - Nothelferweg' in die 'Kurvenstraße', Flur: 'Weiße Marter', Steinkreuz, Benennung: 'Vierzehn Nothelfer'

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), breitflächiges Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit eingetiefter Darstellung eines Dolch oder Messers sowie je am Kreuzarm ein gleichschenkliches linear eingetieftes Kreuz (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Ostsüdöstlich vom Ort, am Verbindungsweg von der Kirche zur Straße zum Augustusberg, in der Spitze der Wegegabel westlich der Straßenkehre. 1 Steinkreuz. 'Vierzehn Nothelfer' (Inschrift auf beiliegender junger Steinplatte). 'Weiße Marter'. Kopf, Arme und Schaft zur Kreuzung zu verjüngend, mächtig. Sandstein. NNO-SSW. WNW-Seite, auf dem Kopf beginnend und bis über die Kreuzung reichend, vertieft eingehauen: Dolch; auf den Armen eingehauen: je ein lineares gleichschenkliches Kreuz. Höhe: WNW-Seite 120 cm, OSO-Seite 112 cm, Breite: 113 cm, Stärke: 30 cm. Allgemeine oberflächliche Verwitterung; geringfügige alte Kantenabschläge. Keine Gefährdung. Geschützt seit 3. 7. 1972. Sagen: a) 14 Nothelfer in den Hussitenüberfällen 1430. b) 1809 sächsischer Soldat erschossen. c) Hier stand eine alte Bergmannskapelle, die nach den '14 Nothelfern' der katholischen Kirche benannt worden war (Meiche). Altbekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 288-291, Nr. 188, Gottleuba (Bad), Kr. Pirna, Mbl. 5149 (102), S 21,55 / O 14,0 m. Abb. 221 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 78, S. 84/127 m. Abb. 4 (Kopie) u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 90, 3. Lempke, Ein steinernes Kreuz bei Gottleuba, in: Über Berg und Tal, 1881, Nr. 6, S. 329, 4. M. Herschel, Beitrag zur Steinkreuzkunde, in: Mitth. des Vereins für Sächs. Volkskunde, 1906, Bd. 4, H. 1, S. 5-11, 5. A. Meiche, Zur Steinkreuzforschung, Neues Archiv für Sächs. Geschichte, 1919, Bd. 40, S. 195, 6. A. Klengel, Mord- und Sühnekreuze. Rund um den Geisingberg. in: Monatsbeil. zum Boten vom Geising und Müglitztel - Zeitung, 1924, S. 7 u. Sagenbuch des östlichen Erzgebirges, S. 197-198, 7. G. Müller, Die alten Steinkreuze, in: Heimat, 8. Jg., 1934, Nr. 9-10, S. 68/70/72 u. Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 290, 8. R. Kutsche, Von den alten Steinkreuzen bei Gottleuba, in: Über Berg und Tal, 1936, Nr. 9, S. 142-143, Nr. S. 179, 9. S. Lange, Von Schwedenkreuzen und Gespenstersteinen, in: Kulturvorschau Kreis Pirna, März 1956, S. 4, 10. W. Jobst-H. Grundig, Um Gottleuba, Berggießhübel und Liebstadt, in: Werte der deutschen Heimat, Berlin 1961, Bd. 4, S. 87 

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-L. d. B. in Bad Gottleuba-Berggiesshübel: besonderer Stein, Bad Gottleuba,Steinkreuz „Vierzehn Nothelfer“, Spätmittelalter, ostsüdöstlich des Orts, am Verbindungsweg von der Kirche zur Straße zum AugustusbergDolch und Kreuze eingehauen, Schutz seit 3. Juli 1972, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Norbert Kaiser' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 3.0

 

urheber g. mueller-h. quietzsch 1977 urheber g. a. kuhfahl aus 1927
urheber rumtreiber 123

Bad Gottleuba B: nordöstl. vom Ort, an der Straße Berggiesshübel - Hellendorf (S 173), unmittelbar nordöstl. an der Einmündung der aus Gottleuba kommenden Straße 'Dürrenberg' (etwa ggü. des Südendes der westseitigen Parkbucht der S 173), Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit gedrungenem Kreuzstand, Kopf und Arme gerundet, Schafterweiterung, vertieft eingehauenes Schwert oder Messer (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Nordöstlich vom Ort, ostnordöstlich an der Straße Berggiesshübel - Hellendorf, im Nordostwinkel der Kreuzung des von Gottleuba kommenden Weges, 3 m von der Straße, 3 m vom Weg. 1 Steinkreuz. Arme und Kopf zur Kreuzung zu verjüngend, Schaft schlank und nur leicht verjüngend. Sandstein. NNW-SSO (Ausrichtung). ONO-Seite, auf dem Schaft, bis in die Höhe des Armansatzes reichend, vertieft eingehauen: Schwert oder Messer mit leicht gebogener Klinge, Spitze nach oben weisend, oder langgeschmiedete Sense. Höhe: WSW-Seite 128 cm, ONO-Seite 131 cm, Breite: 71 cm, Stärke: 41 cm. Allgemeine oberflächliche Verwitterung; alt Abschläge, besonders an den Armkanten. Keine Gefährdung. Geschützt seit 27. 7. 1972. Keine Sagen bekannt. Altbekannt. (Textkopie)

verschollene Objekte: Bad Gottleuba, Steinkreuz am Hellendorfer Weg, nach einer Aktennotiz vom Jahre 1500 an einen Bauer als Schleifstein verkauft worden (G. A Kuhfahl, 1928, S. 225, Verz. II, verschwundene Steinkreuze)

Quellangaben: Lit.: 1. G. Müller-H. Quietzsch, 1977, S. 290-293, Nr. 189 Gottleuba, Mbl. 5149 (102), N 19,2 / O 12,1 m. Abb. 222 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, 1928, Nr. 79 m. Abb. S. 96 (Kopie, Farbaufnahme, Zustand 1927) u. 1936, Nr. 91, 3. M. Herschel, 1906, S. 4, 4. A. Klengel, 1924, S. 7, 5. G. Müller, 1934, S. 79, 6. R. Kutsche, 1936, S. 142, 7. Jobst-Grundig, 1961, S. 87, G. Müller, 1964, S. 290

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-L. d. B. in Gottleuba: besonderer Stein, Bad Gottleuba, Steinkreuz, Spätmittelalter, nordöstlich des Orts, ostnordöstlich an der Straße von Berggießhübel nach Hellendorf,Sensenklinge oder Klingenwaffe eingehauen, Schutz seit 27. Juli 1972, daraus: Fotokopie, urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

c.2021 
www.kreuzstein.eu