grossen-buseck andere seite

Buseck, OT Großen-Buseck, Lkr. Gießen, Nordseite Ortskirche, außen an der Mauer

Obertägige Maße: Höhe 0,72 m, Br. 0,70, T. 0,20, das ausgewitterte gleichmäßig gearbeitete Steinkreuz aus Sandstein weist eine kaum mehr erkennbare Fasung der Kanten auf; im Kreuzungsfeld der Vorderseite eine hervorgearbeitete, etwa ovale Fläche (D. 0,30) ohne Zeichen; nach Lit. F. K. Azzola ein spätmittelalterliches Steinkreuz mit der angeblichen Darstellung eines Brotlaibes, dem Symbol der Bäckerzunft

Quellangaben: Lit.: 1. Heinrich Riebeling, Steinkreuze und Kreuzsteine in Hessen, Dossenheim/Heidelberg 1977, S. 121, daraus: 2. E. Meyer, Hess. Heimatforschung Bd. 1, Gießen 1946, S. 86, 3. K. O. Unruh, Mordbuben und Brandstifter kamen vor ein Malefizgericht, Gießener Heimatkalender 8, 1973, S. 81, 4. Azzola, Friedrich Karl, Eine ikonographische Besonderheit auf Steinkreuzen in Hessen und Siebenbürgen, 1968, S. 308

verschollene Objekte: 1. an der Straße von Großen-Buseck nach Alten-B. standen zwei Steinkreuz aus 1621; eines davon ist beim Straßenbau zerschlagen worden, das andere seit 1935 im Hofe des Alten Schlosses Gießen aufgestellt, 2. OT Beuern, Mordstein auf dem alten Friedhof mit Inschrift, die sich auf den 1831 geborenen Kaspar Sommerlad bezieht; er wurde von einem anderen Burschen auf der Bersröder Straße, beim 1851 aufgestellten, heute verschwundenen Steinkreuz, durch einen Steinwurf getötet, 3. OT Beuern, auf einer Wiese bei der Neumühle soll angeblich ein Kreuzstein versunken sein (Quelle: Lit.: 1. H. Riebeling, S. 121-122)  

c.2008   www.kreuzstein.eu