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urheber g. mueller-h. quietzsch 1977 urheber g. mueller-h. quietzsch aus 1964

Bad Gottleuba - Berggießhübel, OT Hartmannsbach, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, südwestl. Ortsausgang, nordwestseitig an der Straße nach Börnersdorf, an der Gutseinfahrt zum 'Lindenhof', Steinkreuz, Benennung: 'Schwedenkreuz'

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit linearer Einzeichnung eines Schwertes (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Am südwestlichen Ortsausgang, nordwestlich an der Straße nach Börnersdorf, 8 m nordöstlich der abzweigenden Gutseinfahrt zum 'Lindenhof', 4,50 m von der Straße. 1 Steinkreuz. 'Schwedenkreuz'. Kopf und Arme zur Kreuzung zu verjüngend; Schaft, soweit erkennbar, nur leicht verjüngend, Armansätze an der NW-Seite durch rillenartige Ausarbeitungen betont, am NO-Arm besonders deutlich. Sandstein. SW-NO (Ausrichtung). SO-Seite beginnend am Kopf und, soweit erkennbar, weit auf den Schaft reichend, eingehauen: Biedenhänder mit langer Parierstange; Näpfchen wohl Verwitterungserscheinungen. Auf dem Scheitel des Kopfes linear eingeritzt: Kreuz. Höhe: SO-Seite 92 cm, NW-Seite 82 cm, Breite: 98 cm, Stärke: 30 cm. Am vorherigen Standort (s.u.) nach 18. 6. 1964 Schaft in Höhe der unteren Armkanten weggebrochen und wieder anzementiert. Allgemeine oberflächliche Verwitterung, alte Kantenabschläge. Keine Gefährdung. Geschützt seit 27. 7. 1972. Sage: Schwedenkreuz. Früherer Standort: Mbl. 5149, S 16,4 / W 23,1, etwa 100 m südwestlich vom jetzigen Standort; nach 18. 6. 1964 dort zerbrochen und an jetziger Stelle neu aufgestellt. Altbekannt. (Textkopie)

verschollene Objekte: Hartmannsbach b. Pirna, 1 Steinkreuz am Wege nach Börnersdorf, 1 Kreuz erhalten. - Bösigk, S. 38 (G. A. Kuhfahl, 1928, Verz. II, Nr 26, S. 225)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 307-308, Nr. 200 Hartmannsbach, Ot. von Gottleuba, Kr. Pirna, Mbl. 5149 (102), S 16,6 / W 23,5 m. Abb. 234/235 (Kopien), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 99 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 109, 3. F. L. Bösigk, Über Mordkreuze, Vortrag am 12. 1. 1857, in: Mittheilungen des Königlich Sächs. Vereins für Erforschung u. Erhaltung vaterländischer Alterthümer, H. 10,  Dresden, 1857, S. 38, 4. BKD, 1882, Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, Bd. 1-15, bearb. v. R. Steche, Bd. 16-41  v. C. Gurlitt, Dresden 1882-1923, Bd. 1, S. 48, 5. K. Helbig, Die Steinkreuze im Königreich Sachsen als Grenzzeichen, in: Mitth. des Vereins für Sächs. Volkskunde, 1905, S. 382, 6. A. Klengel, Mord- und Sühnekreuze. Rund um den Geisingberg. in: Monatsbeil. zum Boten vom Geising und Müglitztal - Zeitung, S. 7, 7. G. Müller, Die alten Steinkreuze, in: Heimat, 8. Jg., 1934, Nr. 9-10, S. 79 u. Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 290, 8. W. Jobst-H. Grundig, Um Gottleuba, Berggießhübel und Liebstadt, in: Werte der deutschen Heimat, Berlin 1961, Bd. 4, S. 80

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Hartmannsbach: besonderer Stein, Hartmannsbach, Steinkreuz, Spätmittelalter, südwestlicher Ortsausgang, nordwestlich an der Straße nach Börnersdorf, Schwerteinzeichnung, Schutz seit 27. Juli 1972, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0
 
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