kopie lit. g. mueller-h. quietzsch 1977 kopie lit. g. mueller-h. quietzsch 1977 helmut koehler

Klingenberg, OT Höckendorf, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzbegirge, ca. 1,1 km südwestl. der Ortskirche, im Bereich, wo der 'Kirchweg' in den Weg einmündet, der etwa parallel östl. des 'Großer Stieflitzbach' in Nordsüdrichtung verläuft (ca. 450 m nach den letzten Anwesen des'Kirchweg', südl. an der Einmündung), Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), arg verstümmeltes Steinkreuz aus Sandstein, Kreuzarme nur noch im Ansatz erhalten; Neuaufstellung am 22. 4. 1972 durch Helmut Köhler, Höckendorf, s. Foto (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977:

Westlich der Ortsmitte, zwischen Großer Stieflitz und Ort, im spitzen Winkel des Wegeabzweiges (Butterstraße, auch Frauen[steiner]straße) nach Süd vom Verbindungsweg Höckendorf - Obercunnersdorf, 8 m südwestlich vom Abzweig, 2 m von steinernen Wegweiser, 1,50 m südöstlich vom Weg nach Obercunnersdorf. 1 Steinkreuz. Kopf gerade; wohl ursprünglich auch gerade Arme, einer fehlend, der andere stummelförmig; erhaltenes Schaftdstück gerade. Grobkörniger Sandstein. SW-NO (Ausrichtung). NW-Seite, etwas über dem Kopfansatz eingeritzt: zwei schräg gekreuzte, leicht s-förmige Striche. Erhaltene Länge: 67 cm, Höhe: NW-Seite 60 cm, SO-Seite 60 cm, Breite: 33 cm, Stärke: 17 cm. SW-Arm nur noch im Ansatz erkennbar, NO-Arm stark verstümmelt, unteres Schaftstück fehlt. Am 22. 4. 1972 unter Leitung des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden durch Helmut Köhler, Höckendorf, ortsfest aufgestellt. Das Kreuz wurde durch Stiftung aus rostfreiem Material auf einem bis in Erdgleiche reichenden Zementsockel aufgestellt. Kurt Jarausch, Höckendorf, gab Harald Quietzsch auf Befragung an, das Steinkreuz im Steinschüttmaterial für einen Wegeneubau bei S 10,9 / O 21,7 gefunden zu haben. Dieses Material könnte nach Annahme von Herrn Jarausch von einem Feld an der Kleinen Stieflitz, etwa bei S 10,4 / W 20,3 stammen. Diese mutmaßliche Fundstelle wurde durch H. Köhler und H. Quietzsch besichtigt. Der jetzige Standort liegt ungefähr zwischen mutmaßlich primärer und sekundärer Fundstelle. Fundmeldung: Edgar Rudolph, 2. 1. 1968, brieflich an Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden. (Textkopie Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 104-105, Nr. 58 Höckendorf, Kr. Dippoldiswalde, Mbl. 5047 (81), S 10,0 / O 22,7 m. Abb. 73-74 (Kopien), daraus: Edgar Rudolph, Ein historisches Steinkreuz, in: Sächs. Zeitung, Kreisausgabe Dippoldiswalde 1972, 27. Jg. 29. April

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Klingenberg, OT Höckendorf: besonderer Stein, Höckendorf, Steinkreuz, Spätmittelalter, westlich der Ortsmitte, im spitzen Winkel der Butterstraße und des Wegs nach Obercunnersdorf

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