urheber schidd urheber g. mueller-h. quietzsch 1977 urheber g. a. kuhfahl 1936

Lohmen C: nördl. vom Ort, im Lohmener Wald, westseitig der Straße Mühlsdorf - Porschendorf, ca. 90 m nordöstl. des Treffpunktes der Straßen 'Marktsteig' (Einmündung von Liebethal) mit 'Kirschallee' (aus Lohmen), Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), durch fehlenden Kopf verstümmeltes Steinkreuz gotischer Stilepoche (14./15. Jh.) mit entsprechend typischer Balkenerweiterung, Kreuzstand gedrungen, Schaft markant verbreitert; das Denkmal befindet sich nur ca. 40 m weiter südl. des nachfolgenden Kreuzes D (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Nordwestlich vom Ort, im Lohmener Wald, 13 m westlich der Straße Mühlsdorf - Porschendorf, etwa 125 m vor ihrer Berührung mit der nördlichen Waldgrenze, wo diese auf der Westseite die Straße trifft, an einem Pfad. 1 Steinkreuz. Arme und Schaft zur Kreuzung zu verjüngend, der sicherlich ursprünglich vorhandene Kopf wohl ebenso. Sandstein. NO-SW (Ausrichtung). SO-Seite auf der Kreuzung, linear eingeritzt: kleines, gleichschenkliges Kreuz; darunter auf dem Schaft, schon unter den Armen, linear eingeritzt: kleines Kreuz auf Halbkreisbogen mit durch den Bogen gehendem Schaft; oder insgesamt Ritzzeichnung einer kleinen Armbrust, worauf auch das Fundstück deuten könnte (s.u.). Höhe: SO-Seite 96 cm, NW-Seite 92 cm, Breite: 58 cm, Stärke: 34 cm. Der sicherlich ursprünglich vorhandene Kopf gänzlich abgeschlagen, alte größere Abschläge an den Armen; allgemeine oberflächliche Verwitterung. Keine Gefährdung. Geschützt seit 20. 12. 1971. Sage: Bei dem Kreuz 'scheecht es'. Ein großer Hund mit feurigen Augen, so groß wie Mühlräder, soll sich zur mitternächtlichen Stunde dort zeigen und niemanden vorüberlassen. 1933 von R. Kutsche gehoben, wohl ohne Standortveränderung. Dabei fand sich unter dem Stein ein stark in Rost übergegangener eiserner Bolzen, der dem Museum Pirna übergeben wurde. Der Fund könnte im Zusammenhang mit der Einzeichnung einer Armbrust gesehen werden, In der Literatur unter Lohmener Wald geführt. Altbekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 366-368, Nr. 238 Lohmen, Mbl. 4949 (67), S 1,4 / O 3,5 m. Abb. 285 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 150 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 162 m. Abb. 138 (Kopie), 3. M. Herschel, Beitrag zur Steinkreuzkunde, in: Mitth. des Vereins für Sächs. Volkskunde, 1906, Bd. 4, H. 1, S. 6, 4. R. Kutsche, Neufunde und Aufstellungen von Steinkreuzen im Kreise Pirna, in: Die Fundpflege, 1935, H. 5, DS. 35, 5. G. Müller, Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 292
   
Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Lohmen: besonderer Stein, Lohmen, Steinkreuz, Spätmittelalter, nordwestlich des Orts im Lohmener Wald, westlich der Straße von Mühlsdorf nach PorschendorfKreuzeinzeichnung, Schutz seit 20. Dezember 1971, daraus: Fotokopie, Urheber: 'SchiDD' (Eig. Werk) Liz.-Nr. 4.0

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Lohmen D: ca. 40 m südl. von Objekt C, östl. der Straße Mühlsdorf - Porschendorf, Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), nur noch einarmiges Steinkreuz wohl ursprünglich lat. Form aus Sandstein (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Nordwestlich vom Ort, im Lohmener Wald, etwa 25 m östlich der Straße Mühlsdorf - Porschendorf, etwa 85 m vor ihrer Berührung mit der nördlichen Waldgrenze, wo diese auf die Westseite der Straße trifft, auf der Böschung eines verwachsenen Hohlweges, der parallel zur Straße führt. 1 Steinkreuz. Ursprünglich Kopf, Arme und Schaft gerade; N-Arm fehlt. Sandstein. Nahezu N-S (Ausrichtung). Keine Einzeichnung. Die Feststellung von Kutsche, 'es ...zeigt auf der Rückseite der oberen Hälfte des Kreuzstammes ein eingeritztes Kreuzzeichen', kann nicht bestätigt werden. Höhe: O-Seite 78 cm, W-seite 79 cm, Breite: 38 cm, Stärke: 25 cm. N-Arm alt abgeschlagen, S-Arm durch größeren alten Abschlag verstümmelt; allgemeine oberflächliche Verwitterung. Keine Gefährdung. Geschützt seit 20. 12. 1971. Keine Sagen bekannt. 1933 durch Richard Kutsche neu aufgestellt, wohl ohne Standortveränderung. In der Literatur unter Lohmener Wald geführt. 1932 von R. Kutsche aufgefunden. (Textkopie).

Quellangaben: Lit.: 1. G. Müller-H. Quietzsch, 1977, S. 368, Nr. 239 Lohmen, Mbl. 4949 (67), S 1,5 / O 3,25 m. Abb. 286 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 163, S. 11 m. Abb. 137 (Kopie), Ang.: durch Pirnaer Pilzsucher am Boden liegend aufgefunden und durch freiwillige Helfer zusammen mit dem halbversunkenen Nachbarkreuz neu aufgestellt, 3. R. Kutsche, Neufunde und Aufstellungen von Steinkreuzen im Kreise Pirna, in: Die Fundpflege, 1935, H. 5, DS. 34, 4. G. Müller, Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 292 

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Lohmen:  besonderer Stein, Lohmen, Steinkreuz, Spätmittelalter, nordwestlich des Orts im Lohmener Wald, östlich der Straße von Mühlsdorf nach Porschendorf, Arme verstümmelt, Schutz seit 20. Dezember 1971, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

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