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Lohsa, Lkr. Bautzen, A: im Ort, 'Am Markt', südwestl. am Parkplatz am Markt, vor äußerer Friedhofsmauer, Steinkreuz |
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Obertägige Maße: Höhe 0,90 m, Br. 0,65, T. 0,18, das Steinkreuz in Byzantinerkreuzform aus Granit, dessen Kopf durch Abbruch fehlt, zeigt auf der Vorderseite die eingerillte Darstellung eines auf der Spitze stehenden Schwertes (Verf.) |
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Der Ort Lohsa wurde erstmals 1343 unter dem Namen 'Lose' urkundlich erwähnt. 1346 wird die Lohsaer Kirche erstmals in einer Urkunde erwähnt und ist damit eine der ältesten Kirchen der nördlichen Oberlausitz (wikipedia.org-wiki-Lohsa). |
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Das Gut Lohsa wurde erstmals 1350 als im Besitz der Herren von Pannewitz und Schreibersdorff befindlich genannt. Urkundlich erwähnt wurde 1397 ein Rittersitz, welcher sich 1470 im Besitz des Balthaser von Schreibersdorf befand. 1523 erwarb Bernhard von Gersdorf das Gut Lohsa, welches seit 1599 als Rittergut bezeichnet wurde. Zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und der Mitte des 17. Jahrhunderts wechselte das Rittergut Lohsa mehrfach den Eigentümer. Es befand sich im Besitz der Familien von Luttwitz, von Lüttichau, von Planitz, von Gersdorf, von Bomsdorf, von Schönberg, von Kyau, von Dallwitz und von Muschwitz. 1836 ging das Rittergut an die Familie von Loebenstein über und blieb bis 1931 in Familienbesitz (sachsens-schloesser.de-lohsa-rittergut-lohsa) |
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Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, S. 135/206 m. Abb. 323 (S. 299), Internet: 1. google.com-maps-Lohsa-Lagekarte m. Standortangabe u. Foto, 2. sachsens-schloesser.de |
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Lohsa B/C: im Ort, westseitig an der 'Kirchstraße', rechts des Ehrenmals in der Außenseite der Friedhofsmauer bündig eingemauert, ggü. der Kirche, 2 Steinkreuze (im Abstand 2 m) |
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Obertägige Maße: (beide Kreuze) Höhe: 0,90 m, Br. 0,50, beide Byzantinerkreuze aus Granit zeigen ebenfalls je ein auf der Spitze stehendes Schwert (Verf.) |
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Die drei Lohsaer Steinkreuze mit Schwerteinzeichnungen werden als Gerichtskreuze die Gerichtsbarkeit des örtlichen Gutes bzw. Rittergutes mit den wechselnden Eigentümern angezeigt haben. Sie standen noch 1884 beim Rittergut. Kreuz A, seit 1972 ohne Kopfteil vor der Kirchhofmauer (Neuber/Wetzel, S. 41, Nr. 47), wurde beim Abbruch der Gutsschmiede in einer Mauer gefunden (Verf. frei nach Lit. S. Altensleben, 2023) |
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Die Volkskunde spricht die Kreuze als Mord- oder Sühnekreuze an, ohne jedoch verbürgte Belege vorlegen zu können. Das sind unbewiesene Behauptungen, die in der Regel meist vorbehaltlos vom Schrifttum übernommen wurden. Steinkreuze mit klassischer Schwerteinzeichnung sind zweifelsfrei unverwechselbare Gerichtszeichen der mittelalterlichen Hochgerichte z.B. auch von (schriftsässigen) Rittergütern (Verf. frei nach Lit. S. Altensleben 2023 ) |
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Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, S. 135/206 m. Abb. 451 (S. 326) 1. Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Lohsa: Zwei Mord- und Sühnekreuze, Kirchstraße (gegenüber der Kirche) 15.–17. Jahrhundert, Ortsgeschichtlich von Bedeutung, zwei ca. 80 cm hohe Kreuze in der Mauer des ehemaligen Schlosses, beide mit eingeritztem Schwert, ID 08985521 (m.F.), 2. google.com-maps-Lohsa: Lagekarte m. Standortangabe u. Foto |
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Lohsa D/E: OT Riegel, im Ort, an der 'Hoyerswerdaer Straße' (S 108) bei Bushaltestelle, ggü. Nr. 9, 2 Steinkreuze |
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Obertägige Maße: D (l.): Höhe: 1,40 m, Br. 0,60 T. 0,25, Steinkreuz aus Granit lat. Form mit gedrungenen Kreuzstand, E: Höhe 1,35 m, Br. 0,60, T. 0,25, Byzantinerkreuz aus Granit, Kopf und Schaft nach außen verbreitert (Verf.) |
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Die Steinkreuze werden vermutlich ein Straßengericht einer der ansässigen Grundherrschaften angezeigt haben, ab dem 16. Jh. ist die Standesherrschaft Hoyerswerda zu nennen (Verf.) |
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Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Lohsa, OT Riegel: Zwei Mord- und Sühnekreuze, Hoyerswerdaer Straße 9 (gegenüber), 15.–17. Jahrhundert, Ortsgeschichtlich von Bedeutung, ca. 1,20 m bzw. 1,30 m hohe Granitkreuze, ID 08985534 (m.F.), |
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Quellangaben: Lit.: 1. Thomas Sobczyk/Andreas Bültemeier, Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern, 2016, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf, S. 260-261 m. Lagekarte, Beschreibung u. Foto v. Mai 2015 (Kopie), Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Lohsa, OT Hermsdorf/Spree: Kreuzstein, (Flur 2b, Flurstück 337/1), Bezeichnet mit 1875, Ortsgeschichtliche Bedeutung, ca. 70 cm hoher Granitstein, oben abgerundet, Relief mit tiefer liegendem Kreuz, Inschrift „(zum Teil unleserlich) L.H./02. Juli 1875“, ID 08985504 (o.F.) |
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