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Hanstein-Rusteberg, OT Marth, Lkr. Eichsfeld, A/B: nördl. im Ort, 'Dorfstraße Nr. 1' Übergang 'Schneeberg', Bereich 'Mariengrotte',  2 Steinkreuze

Obertägige Maße: A: (aktuell nicht bekannt), neben der Treppe von der Mariengrotte zur Straße verankert eingelassen, Obertägige Maße:  Steinkreuz aus Sandstein mit Dreipass verzierten Balkenenden (symb. Dreifaltigkeit: Vater-Sohn-Heiliger Geist, volksmundlich: 'Kleeblattkreuz'); vertiefte, den Konturen angepasste, gerahmte Flächen, rückseitig am Schaft linear eingetiefte Darstellung einer *Topfpflanze, Quer- und Kopfbalken mit nur noch zum Teil lesbaren Inschriftsfragmenten; Ansichtsseite arg abgewittert mit kaum mehr lesbaren Inschriften über Quer- und Kopfbalken (Verf.)
B: (aktuell nicht bekannt), auf der Mariengrotte etwa mittig verankert; mit Objekt A vergleichbares Steinkreuz aus Sandstein (Verf.)

*Topfblume
Eine Topfblume auf einem Grabkreuz verbindet Trauer mit Hoffnung, Liebe und der lebendigen Erinnerung an den Verstorbenen. Sie symbolisiert als lebende Pflanze den Kreislauf von Leben und Vergehen, während das Kreuz Trost spendet. Die Blume drückt Verbundenheit über den Tod hinaus aus (KI-Deutung)

urheber: barbara arand

Nach Angaben von Anwohnern wurde das Steinkreuz A erst vor wenigen Jahren im Zuge der Erneuerung der Treppe hoch zur Straße hin hier aufgestellt. Etwa im gleichen Zeitfenster wurde die andere Treppe östlich der Mariengrotte abgerissen. Sie bestand hauptsächlich aus Steinen bzw. Bausubstanz des alten Friedhofs, der sich früher unmittelbar bei der Mariengrotte befand. Von daher werden beide Kreuze als Grabkreuze von diesem alten Friedhof stammen und sind bei der diesbezüglichen Friedhofsbereinigung bzw. Auflösung in der damaligen Treppe verbaut bzw. auf die Grotte gesetzt worden (Verf.)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. google.com-maps-Marth m. Standortangabe u. 2 Fotos v. April 2025, Sühnekreuz Marth (Kopien), Urheber: 'Robert Wiegand' (Eig. Werk), 2. wikipedia.org-wiki-Marth m. Foto v. 15.7.2023, Mariengrotte Marth (Kopie), Urheber: 'Barbara Arand' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0 

urheber: thomas schuster

Leinefelde-Worbis, OT Bodenstein, Lkr. Eichsfeld, ca. 300 m nach dem nordöstl. Ortsausgang bzw. des 'Parkplatz Burg Bodenstein', ostseitig der Straße, Bereich Waldrand, Gedenkstein, Benennung: 'Levin Stein'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), oberflächlich grob belassener Sandsteinblock mit Inschriftstafel: 'Hier Starb / HEINRICH LEVIN / geb. 16. Okt. 1778 / gest. 15. Sept. 1856 / Dem viel geprüften unvergesslichen / Vater sein dankbarer Sohn / 15. Sept. 1906' (Verf.)

Graf Carl Friedrich Heinrich Levin von Wintzingerode (fälschlich auch Heinrich Karl Friedrich Levin von Wintzingerode, * 16. Oktober 1778 in Kassel; † 15. September 1856 in Bodenstein) war ein württembergischer Diplomat, Staatsminister sowie Erb- und Gerichtsherr zu Bodenstein  (wikipedia.org-wiki-Heinrich-Levin-von-Wintzingerode)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. google.com-maps-Leinefelde-Worbis m. Standortangabe u. Foto v. Nov. 2021 (Kopie), Urheber: 'Thomas Schuster' (Eig. Werk), 2. wikipedia.org

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