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Dreieich, OT Offenthal, Lkr. Offenbach, F: nordwestl. Ortsrand, ca. 30 m südöstl. der Einmündung 'Philippseicher Straße' in die B 486, am Gehölzrand, Steinkreuz

Maße: Höhe 1,0 m (mit Fuß 1,55), Br. 0,55, T. 0,20 (H. Riebeling, 1977), Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), Steinkreuz lat. Form, Material Rotliegendes, mit gerundeten Balkenenden und Kanten (Verf. frei nach H. Riebeling, 1977); das Steinkreuz wurde im August 2018 von einem Spaziergänger schief stehend mit Bruchstelle am unteren Schaft am Standort vorgefunden, worauf die Stadtverwaltung informiert wurde; unter Mithilfe von Wilhelm Ott, Vorsitzender des Dreieicher Vereins für Heimatkunde 'Freunde Sprendlingens' (Flurdenkmal-Experte) und dem Steinmetz Burkard wurde das Kreuz wieder repariert und am Platze neu aufgestellt (Quelle: FNP vom 15.8. 2018)

Ang. H. Riebeling, 1977: An der Straßeneinmündung der Straße von Götzenhain in die B 486. Etwa 30 m vom Treffpunkt des alten Götzenhainer Weges mit der Rheinstraße und dem Egelsbacher Weg standen einst unter einer Akaziengruppe drei Steinkreuze und ein Bildstock. Die Gewann heißt 'An den Kreuzen'. Heute steht nur noch dieses Steinkreuz. Es hat abgerundete Arme, auch der Kopf und die Kanten sind gerundet. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Heinrich Riebeling, Steinkreuze und Kreuzsteine in Hessen, Dossenheim/Heidelberg 1977, S. 173, Nr. 6018.7, TK 6018 R 81010 H 38540, daraus: 2. Meyer, Dr. Erwin, Rechts- und Kultusaltertümer des Kreises Offenbach, in: Geschichtsverein Offenb. 12 (1936), H. 1-3 u. Steinkreuze und verwandte Altertümer im Rodgau und Mümling-Odenwald-Gebiet (unveröffentl. Manuskript), 3. Mösinger, Friedrich: Steinkreuze zwischen Rhein, Main und Neckar, in: Archiv für Hess. Geschichte und Altertumskunde, NF-XIX (1935), S. 49-98, 4. Nahrgang, Karl: Die inschriftslosen Steinkreuze in der Landschaft Dreieich und den angrenzenden Randgebieten, in: Schriften des Dreieich-Museums (1932) H. 1

Internet: 1. ...kreis-offenbach.de-Denkmalschutz-Sühnekreuze, daraus: 2 Foto (Kopie)

verschollene Objekte:
Offenthal
1. Steinkreuz lat. Form, Material Rotliegendes, mit markant gefasten Kanten, Kopf und Arme gerundet, auf einer Seite ein 5 cm breites eingetieftes Kreuz (52/43); Standort unmittelbar neben obigen Steinkreuz, 1969 durch Diebstahl verschwunden (Verf. frei nach H. Riebeling, 1977)
2. neben den beiden Kreuzen soll früher noch ein drittes Steinkreuz gestanden haben (Verf. frei nach H. Riebeling, 1977)

Quellangaben: Lit.: 1. Heinrich Riebeling, Steinkreuze und Kreuzsteine in Hessen, Dossenheim/Heidelberg 1977, S. 173, Nr. 6018.8, daraus: s. 6018.7 (1.) u. S. 175, Nr. 6018.22, daraus: 2. Nahrgang, Karl: Die inschriftslosen Steinkreuze in der Landschaft Dreieich und den angrenzenden Randgebieten, in: Schriften des Dreieich-Museums (1932) H. 1 (2.)

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