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Pirna, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, A: südsüdöstl. der Altstadt, auf der Hochfläche zwischen 'Schandauer Straße' und 'Krietzschwitzer Straße' (Nordsüdkehre der B 172), nahe der Abbruchkante eines ehemaligen Steinbruches, im Areal des sog. ehemaligen 'Kreuzgarten' (ca. 200 m südl. der 'Joes Bowlingbahn' ('Krietzschwitzer Straße 18 A') bzw. 300 m nördl. des ehemaligen Schützenhauses (Klubhaus Hanno Günther, 'Hohe Straße Nr. 1'), auch erreichbar über die 'Schaftreppe' aus Richtung Altstadt, Steinkreuz

urheber g. mueller-h. quietzsch aus 1912 urheber g. mueller-h. quietzsch aus 1964 urheber g. mueller-h. quietzsch aus 1888

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit eingehauenem gleicharmigen Krückenkreuz (Kruckenkreuz); um 1870 wurde nach Aufgabe der Steinbrüche der sog. 'Kreuzgarten' angelegt, ein damals viel besuchtes Naherholungsgebiet; 1888, s. Zeichnung von Max Eckardt, erhöht auf Bruchsteinuntermauerung; 1949 umgeworfen und zerbrochen, worauf die Reste in das Stadtmuseum Pirna (Klosterhof) verbracht wurden; 1970 Oberteil im Museum verlorengegangen; 2008 verbliebener Schaftstumpf am ursprünglichen Standort geborgen und durch Steinmetz Wustmann ersetztes Oberteil darauf befestigt; Neuaufstellung 2009 am alten Platz (Quelle: ...dirwabaum.de-Pirna-Kreuzgarten)   

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Südsüdöstlich vom Ortskern, Nordnordöstlich der Straßenkurve am Schützenhaus (Klubhaus Hanno Günther), an der Nordostecke über dem Steinbruch, westlich am Fußweg, der an der Feldgrenze verläuft. 1 Steinkreuz. 'der Kreuzgarten'. Kopf und Arme gerade, Kanten allseitig leicht gerundet (nach Abbildungen); Querschnitt des Schaftes rechteckig, Schaft nach oben allseitig leicht verjüngend (nach Autopsie). Sandstein. N-S (Ausrichtung). W-Seite, in der Kreuzung eingehauen: größeres Krückenkreuz (nach Abbildungen). Höhe: 116 cm, Breite: 80 cm, Stärke: 30 cm. (Maße nach Kuhfahl 1928). Höhe Schaftrest: W-Seite 56 cm, Höhe Kreuzoberteil: 69 cm. Nur der Schaft ist erhalten; das Kreuzoberteil ging verloren. Schaft mit stärkeren Verwitterungsspuren. Am Standort wurde das Kreuz 1949 umgeworfen und das Kreuzoberteil kurz unter dem Armansatz weggebrochen. Das Oberteil ist dann nicht ortsfest an der Außenmauer des Kapitelsaales im Klosterhof als Museumsobjekt abgelagert worden. Sage: 1639 sei eine schwedische Reiterabteilung von dem Abhang abgestürzt - doch ist das Kreuz älter. Sühnevertrag von 1477 im Kaufbuch der Stadt Pirna könnte auf das Kreuz gedeutet werden. 1970 bei Verschönerungsarbeiten im Klosterhof wurde das Kreuzoberteil zusammen mit unbrauchbarem Material weggefahren und ist seitdem verschollen. (Auskunft Museumsleiter Grumpelt 1971). Denkmalkundliche Angaben zum Kreuzoberteil konnten nicht mehr durch Autopsie erschlossen werden. Abbildungen bei Eckardt und Kutsche. Altbekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 320-323, Nr. 209, Pirna, Kr. Pirna, Mbl. 5049 (83), N 18,4 / O 14,35 m. Abb. 247/248/249 Zeichn. von Max Eckardt 1888 (Kopien), 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 193 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 206 u. 1924 (s. Rubrik Literatur, Kuhfahl-Verzeichnis), 3. F. L. Bösigk, Über Mordkreuze, Vortrag am 12. 1. 1857, in: Mittheilungen des Königlich Sächs. Vereins für Erforschung u. Erhaltung vaterländischer Alterthümer 10, H. Dresden, S. 40, 41 4. M. Eckardt, Das alte Kreuz im Kreuzgarten, in: Bergblumen, 1888, Nr. 4, S. 28 m. Abb., 5. G. Sommerfeldt, Sühne- und Hoheitskreuze des Mittelalters im südöstlichen Sachsen, in: Über Berg und Tal, 1929, Nr. 2, S. 22-23, 6. R. Kutsche, Die alten Steinkreuze der Stadt Pirna, in: Über Berg und Tal 1933, Nr. 5, S. 81-83, 7. G. Müller, Die alten Steinkreuze, in: Heimat, 8. Jg., 1934, Nr. 9-10, S. 74 u. Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 293, 8. S. Lange, Praktische Denkmalpflege, in: Kulturvorschau Kr. Pirna, Juli 1956, S. 3

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Pirna: besonderer Stein, Pirna, Steinkreuzstumpf, Spätmittelalter, südsüdöstlich des Ortskerns, nordnordöstlich der Straßenkurve beim Schützenhaus, Fußweg an der Feldgrenze, Oberteil verschollen, restauriert, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0 

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Pirna, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, B: südwestlich der Altstadt, an der Grundstücksgrenze des Anwesens 'Dippoldiswalder Straße Nr. 35'(nordseitig der Straße, etwa zwischen den Einmündungen 'Feisterbergstraße' - 'Äußere Kohlbergstraße'), Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), nur noch einarmiges Steinkreuz einst lat. Form aus Sandstein (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H.Quietzsch, 1977: Südwestlich vom Ortskern, südwestlicher Ortsausgang, nordwestlich an der Dippoldiswalder Straße, auf der abseitigen Grabenböschung , 0,70 m südöstlich vor dem Grundstückszaun von Dippoldiswalder Straße 35, 2,50 m von der Straße, 9 m nordöstlich vom abzweigenden Weg zur Abdeckerei und der Straße nach Heidenau. 1 Steinkreuz. Kopf, Arme und Schaft zur Kreuzung zu verjüngend, NO-Arm fehlt. Sandstein. NO-SW (Ausrichtung). Keine Einzeichnung. Höhe: SO-Seite 73 cm, NW-Seite 70 cm, Breite: 56 cm, Stärke: 28 cm. NO-Arm fehlt alt abgeschlagen, starke alte Abschläge am Kopf; allgemeine oberflächliche Verwitterung. Keine Gefährdung. Geschützt seit 27. 7. 1972 (Aufgestellt 1935. Keine Sagen bekannt. 21. 2. 1935 bei Beschleusungsarbeiten nahe am jetzigen Standort, im nordwestlichen Straßengraben, zwischen damaligen Kilometerstein 0,7 und 0,8 gefunden. Seit der Auffindung bekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 324-325, Nr. 210 Pirna, Mbl. 5049 (83), N 19,95 / O 21,45 m. Abb. 250 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 210, 3. R. Kutsche, Neufunde und Aufstellungen von Steinkreuzen im Kreise Pirna, in: Die Fundpflege, 1935, H. 5, S. 35, 4.S. Lange, Von Schwedenkreuzen und Gespenstersteinen, in: Kulturvorschau Kreis Pirna, März 1956, S. 3, 5. G. Müller, Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 293

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Pirna: besonderer Stein, Pirna, Steinkreuz, Spätmittelalter, südwestlicher Ortsausgang, nordwestlich vor der Dippoldiswalder Straße 35, Schutz seit 27. Juli 1972, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0 

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