urheber rumtreiber 123 urheber g. mueller-h. quietzsch 1977

Pirna, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, C: südsüdwestl. der Altstadt, ostseitig an der Straße nach Zehista, ggü. des Anwesens 'Zehistaer Straße Nr. 36', vor Grundstücksgrenze an der Grabenböschung, Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit eingehauenem kleinen Kreuz im Kreuzungsfeld (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Südsüdwestlich vom Ortskern, ostsüdöstlich an der Zehistaer Straße, gegenüber Zehistaer Straße 36, auf der abseitigen Grabenböschung, im Zaun eines Kleingartens, etwa 125 m nordnordöstlich vom Wegeabzweig zum Lindigtgut. 1 Steinkreuz. Schaft, Kopf und Arme gerade, scharfkantig. Sandstein. NNO-SSW (Ausrichtung). WNW-Seite, in Höhe der Kreuzung eingehauen: kleines, ungleichschenkliges Kreuz mit malteserkreuzförmigen Armen und Kopf. Höhe: WNW-Seite 160 cm, OSO-Seite 104 cm, Breite: 108 cm, Stärke: 27 cm. Schon vor 1889 Schaft in Höhe der unteren Armkanten weggebrochen (Abbildung von 1889 bei Eckardt); 1900 wieder zementiert und an der OSO-Seite mit Eisenklammer geklammert. Alte geringe Kantenabschläge an Kopf und Armen. Keine Gefährdung, Beeinträchtigung durch Drahtzaun. Geschützt seit 27. 7. 1972. 1900 nach Restaurierung wohl ohne Ortsveränderung wieder aufgerichtet. Sage: Hier auf der Straße wurde eine Postkutsche überfallen, der Postillion getötet. Altbekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 328, Nr. 211, Pirna, Mbl. 5049 (83), S 21,3 / O 18,85 m. Abb. 251 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 194 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 207 u. 1924, S. 52, 3. M. Eckardt, Das Mordkreuz bei Zehista, in: Bergblumen, 1890, Nr. 12, S. 91 m. Abb., 4. K. Helbig, Die Steinkreuze im Königreich Sachsen als Grenzzeichen, in: Mitth. des Vereins für Sächs. Volkskunde,1905, H. 12, S. 382, 5. G. Sommerfeldt, Sühne- und Hoheitskreuze des Mittelalters im südöstlichen Sachsen, in: Über Berg und Tal, 1929, Nr. 2, S. 22-23, 6. R. Kutsche, Die alten Steinkreuze der Stadt Pirna, in: Über Berg und Tal 1933, Nr. 5, S. 81-83, 7. G. Müller, Die alten Steinkreuze, in: Heimat, 8. Jg., 1934, Nr. 9-10, S. 70-74 u. Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 294, 8. S. Lange, Von Schwedenkreuzen und Gespenstersteinen, in: Kulturvorschau Kreis Pirna, März 1956, S. 3

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Pirna: besonderer Stein, Pirna, Steinkreuz, Spätmittelalter, südsüdwestlich des Orts, ostsüdöstlich an der Zehistaer Straße, gegenüber von Nr. 36, Kreuzchen eingehauen, Schutz seit 27. Juli 1972, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0 

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Pirna D: südsüdöstl. der Altstadt, westseitig der 'Krietzschwitzer Straße' ( B 172), etwa am südl. Ende der Kleingartenanlage Sonnenstein, ca. 100 m nördl. der Zufahrt zum Vorwerk (Gut) Mannewitz, am Grabenrand, Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit markant gerundet erweiterten Kopf und Armen, Schaft geradlinig erweitert, gotische Stilepoche (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Südsüdöstlich vom Ortskern, westlich an der Straße nach Krietzschwitz, 100 m nördlich der nördlichen Zufahrt zum Vorwerk Mannewitz, 3,50 m von der Straße, vor dem abseitigen Straßengraben. 1 Steinkreuz. Kpof, Arme und Schaft zur Kreuzung zu verjüngend. Sandstein. NNO-SSW (Ausrichtung). Näpfchen auf dem Scheitel des Kopfes, wohl natürlich. Höhe: OSO-Seite 115 cm, WNW-Seite 105 cm, Breite: 88 cm, Stärke: 33 cm. Vor 1971 bereits Schaft weggebrochen und geklammert. 1932 Schaft erneut weggebrochen und an der WNW-Seite mit Eisenschiene befestigt, allgemeine oberflächliche Verwitterung, alte Kantenabschläge. Keine Gefährdung. Geschützt seit 27. 7. 1972. Mehrfach neu gegründet. Sagen: a) Hier sei ein Rittmeister mit seinem Pferd tödlich gestürzt. b) Ein Hund mit feurigen Augen ließ niemand vorüber. In der Literatur auch unter Mannewitz. z. B. Kuhfahl 1928. Altbekannt. (Textkopie)

verschollene Objekte: Pirna, 'Mehrere Kreuze, an den Krietzschwitzer und Rottwerdorfer Wegen. - Bösigk, S. 40, 41.' (Möglicherweise in Großcotta zusammengetragen' (G. A. Kuhfahl, 1928, Verz. II, S. 227, Nr. 49)

Quellangaben: Lit.: 1. G. Müller-H. Quietzsch, 1977, S. 328-329, Nr. 212, Pirna, Mbl. 5049 (83), N 20,3 / O 13,9 m. Abb. 252 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, 1928, Nr. 155 m. Abb. 84 (Kopie) u. 1936, Nr. 211, 3. F. L. Bösigk, Über Mordkreuze, Vortrag am 12. 1. 1857, in: Mittheilungen des Königlich Sächs. Vereins für Erforschung u. Erhaltung vaterländischer Alterthümer 10, H. Dresden, S. 31-44, 4. M. Eckardt, 1888, S. 4, 5. R. Kutsche, Die alten Steinkreuze der Stadt Pirna, in: Über Berg und Tal 1933, Nr. 5, S. 81-83, 6. G. Müller, 1934, S. 68-70 u. 1964, S. 293

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Pirna: besonderer Stein, Pirna, Steinkreuz, Spätmittelalter, südsüdöstlich des Ortskerns, westlich an der Straße nach Krietzschwitz, nördlich des Vorwerks Mannewitz,
Schutz seit 27. Juli 1972, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

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