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Schmölln-Putzkau, OT Putzkau, Lkr. Bautzen, südöstl. von Putzkau im Hohwald am 'Denkmalweg', ca. 1,5 km Luftlinie nördl. vom Forsthaus Klunker (Neustadt i.S. 'Valter Nr. 14')(günstig erreichbar: der 'Untere Klunkerweg' führt vom Forsthaus Klunker in Richtung Osten und erreicht nach 500 m den 'Hänchenstein' [Neustadt i.S. A], hier ist dem 'Klunkerweg' Richtung Norden, die Einmündung 'Rückenweg' rechts liegend lassen, über 'Philippssteig' und dann 500 m dem 'Denkmalweg' zum Standort zu folgen), Gedenkstein, Benennung: 'Haufe Stein'

Obertägige Maße: Höhe 1,2 m, Br. 80-95 cm, T. 50 cm (Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier), nach oben verjüngte flachbogig abschließende Granitplatte mit gerahmter vertiefter Inschriftsfläche, die mittig, links und rechts je ein lat. Kreuz zeigt, Restfläche scharriert: 'Hir fand seinen Tod / bei der Klötzerabfuhre / am 5. Juni 1884 / Heinr. Wilh. Haufe / Gutsbesitzer in / Nieder - Putzkau', darunter kleinere Inschriftstafel: 'Solches geschieht auch auf / Herrn Zebaoth denn sein Rat ist / wunderbar und führet / es herrlich hinaus' (Buch Jesaja, Kap. 28, V. 29) (Verf.)

Geschichte
Das steile Gelände trug nicht unwesentlich zu diesem Todesfall durch Holzabfahren bei. Heinrich Wilhelm Haufe wurde nur 36 Jahre alt, hinterließ drei Kinder und wurde auf dem Friedhof in Putzkau beerdigt (Verf. frei nach Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier)

Quellangaben: Lit.: 1. Thomas Sobczyk/Andreas Bültemeier, Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern, 2016, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf, S. 351-352 m. Lagekarte, Beschreibung u. Foto, Internet: 1. schmoelln-putzkau.de-tourismus-kultur-wanderweg-denksteine-tour-haufestein m. Beschreibung u. Foto (Kopie)

quelle: deutsche digitale bibliothek.de

Göda, OT Spittwitz, Lkr. Bautzen, östl. des Ortes am Waldrand des sog. 'Mordgrund' (günstig erreichbar: die ostwärts führende 'Leutwitzer Straße' mündet ca. 260 m nach dem Ortsausgang in die 'Bischofswerdaer Straße', S 111, ein, wo genau gegenüber am Feldrain entlang ca. 150 m zum Standort an der dortigen Waldspitze zwischen 4 Eichen zu folgen ist), Mordzeigestein, Benennung: 'Mordkreuz'

Obertägige Maße: Höhe 1,2 m, Br. 36-43 cm, T. 15-22 cm (Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier), nach oben etwas verjüngte stelenartige Granitplatte mit Inschrift unter einem längsorientierten flächig eingetieften Kreuz: 'D 13 Septb / ward hier ein / unbekannter Me / sch ermordet gefun / den nach / erfolgter Sektion / am 15.ejusd in Göda / öffentlich begrabe / 1801' (Verf.)

Geschichte
Nach dem wenig kekannten Mordfall im Jahre 1801 der zur Setzung des Denkmals führte wurde 1945 an gleicher Stelle neben dem Mordstein ein Mann tot aufgefunden, der Bürgermeister werden sollte (Verf. frei nach Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier) 

Quellangaben: Lit.: 1. Thomas Sobczyk/Andreas Bültemeier, Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern, 2016, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf, S. 362 m. Lagekarte, Beschreibung u. Foto, daraus: 2. R. Mann/F. Nürnberger, Sühne- und Mordsteine in der Oberlausitz, 2013, S. 136, Internet: 1. deutsche-digitale-bibliothek.de-Mordkreuz mit vertieft eingehauenem Kreuz und Inschrift. Granit. 1830. Göda-Birkau, im Mordgrund m. Foto v. 1936 (Kopie), Urheber: 'Oskar Kaubisch'

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