quelle: google.com-maps-rehmsdorf sept. 2023

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Elsteraue, OT Rehmsdorf, Burgenlandkreis, südl. im Ort, vor der nordöstl. Hauswand des Anwesens 'Franz-Schubert-Straße Nr. 1', südl. gegenüber des 'Rumsdorfer Platz', Fragment

quelle: lit. w. saal 1989

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), stumpf- bzw. schaftartiger Rest eines einstigen größeren Denkmals unbekannter Art (Verf.)

'An der gebrochenen Ecke des Wohnhauses Lachs, Franz-Schubert-Straße 1, am ehemaligen Dorfplatz des mit Rehmsdorf vereinigten Ortsteiles Rumsdorf, jetzt Karl-Marx-Platz, am Wegeknick der Straße Tröglitz-Rumsdorf-Sprossen. Sehr regelmäßiger Schaft von 22 cm : 19cm : 29 cm über pyramidenstumpfförmigen roherem Fuß von 32 cm : 23 cm : 18 cm. Der Schaft zeigt an beiden Seiten parallel zum Haus regelmäßige Einschnitte, die ein aufgesetztes, aber verlorengegangenen Oberteil vermuten lassen. Sandstein. - Eine Ergänzung des Stumpfes zu einem regelmäßigen parallelkantigen lateinischen Kreuz ist geplant. Frühestens 16. Jahrhundert. Der Stumpf ist auch dem verdienten Kreispfleger Werner Schulz-Tauchlitz nicht bekannt gewesen' (Lit. Walter Saal 1989) 

Quellangaben: Lit.: 1. Walter Saal, Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle, Halle 1989, S. 45 Nr. 4. m. Abb. Nr. 176 (Kopie), Internet: 1. google.com-maps-Rehmsdorf-Street View Sept. 2023 (Kopie, bearb.)

urheber: dirk bindmann quelle: lit. w. saal 1989 urheber: dirk bindmann

Droyßig, OT Weißenborn (2010), Burgenlandkreis, ca. 1,7 km Luftlinie südwestl. des Ortes am Waldrand nahe der Grenze zu Thüringen, etwa am südl. Ende des von Stolzenhain durch das Hölltal und über den Sandberg führenden Feldweges (günstig erreichbar: am nördl. Ortsrand von Weißenborn führt die  'Hauptstraße' in Richtung Westen nach Stolzenhain und erreicht ca. 1,2 km nach dem Ortsausgang einen links Richtung Süden abzweigenden Feldweg, der nach ca. 1,5 km den Standort im Bereich des Waldrandes erreicht), 1 Steinkreuz, 1 Denkstein ('Jagdpächterstein')

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), zur Tatzenkreuzform neigendes Steinkreuz lateinischer Grundform aus Sandstein mit gerundeten Balkenenden (Verf.) 

'An der Nordostecke eines Wäldchens, am Ende des von Stolzenhain durch das Hölltal und über den Sandberg führenden Feldweges. Das Kreuz stand bis 1970 an einem Feldweg, der von dem erstgenannten Feldweg in Richtung Osten abging, aber eingezogen wurde. Der alte Standort befand sich etwa 400 m nördlich des jetzigen. Tatzenkreuz, dessen Kopf und östlicher Arm stark und dessen westlicher Arm geringer beschädigt sind. Auf der Frontseite sind Reste von Einschüssen aus dem Jahre 1945 erkennbar. Im Schaft befindet sich 48 cm über dem Boden eine geflickte Bruchstelle, die 1970 bei der Entfernung vom alten Standort entstanden ist. Sandstein. Höhe 128 cm, Br. 84 cm, T. 19 cm. Frühes 15. Jahrhundert. 1949 wurde berichtet, daß hier ein schwedischer Offizier, nach anderen aber ein österreichischer General, begraben liegen soll. Eisel nimmt in seinen Sagen des Vogtlandes, Nr. 707, im Bericht über die Schlacht bei Hohenmölsen von 1080 sogar an, daß der Kampf sich bis hierher gezogen habe und deswegen das Kreuz zur Bezeichnung des Schlachtfeldes gesetzt worden sei. Der alte Standort führte die Flurbezeichnung 'Am Kreuzstein', während der Sandberg im Volksmunde den Namen 'Speckberg' führte. Schulz weist darauf hin, daß auch der alte Standort nicht der ursprüngliche ist, sondern daß dieser sich weiter im Feld befunden habe, was auch ältere Karten bezeugen, und erst bei der Durchführung der Seperation sei das Steinkreuz an den Feldweg versetzt worden' (Lit. Walter Saal 1989)   

Quellangaben: Lit.: 1. Walter Saal, Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle, Halle 1989, S. 45 Nr. 8. m. Abb. Nr. 180 (Kopie), daraus: 2. W. Schulz, Steinkreuze im Zeitzer Land, in: Zeitzer Heimat 6 (1959), S. 210-219/245-250/271-280, 3. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, Internet: 1. commons.wikimedia.org-wiki-Category: Weißenborn-(Droyßig) m. 2 Foto v. 12.9.2023 (Kopien), Urheber: 'Dirk Bindmann' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

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