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'An der Nordostecke eines Wäldchens, am Ende des von Stolzenhain durch das Hölltal und über den Sandberg führenden Feldweges. Das Kreuz stand bis 1970 an einem Feldweg, der von dem erstgenannten Feldweg in Richtung Osten abging, aber eingezogen wurde. Der alte Standort befand sich etwa 400 m nördlich des jetzigen. Tatzenkreuz, dessen Kopf und östlicher Arm stark und dessen westlicher Arm geringer beschädigt sind. Auf der Frontseite sind Reste von Einschüssen aus dem Jahre 1945 erkennbar. Im Schaft befindet sich 48 cm über dem Boden eine geflickte Bruchstelle, die 1970 bei der Entfernung vom alten Standort entstanden ist. Sandstein. Höhe 128 cm, Br. 84 cm, T. 19 cm. Frühes 15. Jahrhundert. 1949 wurde berichtet, daß hier ein schwedischer Offizier, nach anderen aber ein österreichischer General, begraben liegen soll. Eisel nimmt in seinen Sagen des Vogtlandes, Nr. 707, im Bericht über die Schlacht bei Hohenmölsen von 1080 sogar an, daß der Kampf sich bis hierher gezogen habe und deswegen das Kreuz zur Bezeichnung des Schlachtfeldes gesetzt worden sei. Der alte Standort führte die Flurbezeichnung 'Am Kreuzstein', während der Sandberg im Volksmunde den Namen 'Speckberg' führte. Schulz weist darauf hin, daß auch der alte Standort nicht der ursprüngliche ist, sondern daß dieser sich weiter im Feld befunden habe, was auch ältere Karten bezeugen, und erst bei der Durchführung der Seperation sei das Steinkreuz an den Feldweg versetzt worden' (Lit. Walter Saal 1989)
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