kopie lit. g. mueller-h. quietzsch 1977

Glashütte, OT Reinhardtsgrimma, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, südwestl. im Ort, kleine Schmuckanlage bei 'Zum Steinkreuz Nr. 42 / 49b' vor Grundstücksgrenze, Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), zeichenloses Steinkreuz lat. Form aus grobkörnigem Sandstein mit Erweiterung von Kopf, Arme und Schaft (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977:

Im mittleren Südteil des Ortes, an der südlichsten Wegezeile, zwischen Haus Nr, 42 und 49b, 1,70 m nördlich am Weg in einer Schmuckanlage. 1 Steinkreuz. Kopf und Schaft zur Kreuzung zu leicht verjüngend, Arme nach außen leicht verjüngend. Grobkörniger Sandstein. O-W (Ausrichtung). Keine Einzeichnungen. Höhe: S-Seite 117 cm, N-Seite 131 cm, Breite: 71 cm, Stärke: 19 cm. Allgemeine oberflächliche Verwitterung. W-Arm unten kleine alte Abschläge. Keine Gefährdung. Geschützt seit 10. 5. 1972. Keine Sagen bekannt. Bei König 1727 wird ein 'Creutz Stein über dem Rittergut Reinhardts-Grimme' genannt für den Ort, wo um 1400 'Weigold von Bernstein den Räuber Wittich überwältigt' habe. Altbekannt. (Textkopie Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 108, Nr. 61 Reinhardtsgrimma, Kr. Dippoldiswalde, Mbl. 5148 (101), N 3,45 / O 22,25 m. Abb. 77 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 209 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 224, 3. V. König, Genealogische Adelshistorie, Leipzig 1727, Bd. I, S. 22, 4. M. Eckardt, Das Mordkreuz in Reinhardtsgrimma, in: Bergblumen, 1892, 7. Jg. Nr. 6, S. 42-43 m. Abb. S. 44, 5. A. Klengel, 1924, Mord- und Sühnekreuze. Rund um den Geisingberg. in: Monatsbeil. zum Boten vom Geising und Müglitztel - Zeitung, S. 8 u. 1938, Sagenbuch des östlichen Erzgebirges, S. 203, 6. G. Müller, Zwischen Müglitz und Weißeritz, Berlin 1964, Werte der deutschen Heimat, Bd. 8, S. 52

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Glashütte, OT Reinhardtsgrimma: besonderer Stein, Reinhardtsgrimma, Steinkreuz, Spätmittelalter, südwestlicher Ortsteil, südlichste Wegzeile, Schutz seit 10. Mai 1972, 2 ...reinhardtsgrimma.de-images-PDF-Grimmsches Heimatblatt-Heimatverein Reinhardtsgrimma e.V.

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