kopie thueringer allgemeine v. 9.5.15

Hellingen, OT Rieth, Lkr. Hildburghausen, ca. 1,7 km südwestl. des Ortes am Walderlebnispfad ‘Nonnenholz’ (‘Seeweg’ aus dem Ort folgen), nach Waldeintritt ca. 300 m vor dem Riether Teich (östl.) Wegweiser, ‘Nonnengrab’, Kreuzstein 

Obertägige Maße: Höhe 0,80 m (Ang. F. Störzner), der giebelförmig abschliessenden Denkstein zeigt erhaben auf vertiefter gerahmter Fläche der Vorderseite ein lat. Balkenkreuz im Relief mit Dreipass-symbolisierenden Enden - Vater, Sohn, Heiliger Geist; Rückseite oben eingerillt ‘1681’, darunter auf vertieften Schriftflächen ‘DOROTEA / HOFIN’ (Verf.)

das Denkmal bezeichne angeblich das Grab einer Nonne, die hier bereits seit der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) als Einsiedlerin in die Abgeschiedenheit des Waldes flüchtete, wobei sie vorher auf dem Domänenhof im Ort wohnte (Haupthof)

kopie thueringer allgemeine v. 9.5.2015

Quellangaben: 1. Aufsatz von Frank Störzner (s. Rubrik Literatur) ‘Das Nonnengrab bei Rieth’, in: Thüringer Allgemeine vom 9. Mai 2015 (Kopien, bearb.)

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