Amt Creuzburg, OT Scherbda, Wartburgkreis, ca. 2 km Luftlinie südwestl. des Ortes im Waldgebiet östl. der B 250 in Richtung Weiler Schrapfendorf (1230), am alten Fußweg Scherbda-Creuzburg bzw. Schrapfendorf (günstig erreichbar: die südwestwärts aus dem Ort führende 'Schloßstraße' erreicht ca. 800 m nach dem Ortsausgang einen rechts abzweigenden Weg, der nach ca. 650 m zum Waldrand führt, nach weiteren 50 m ist dem links Richtung Südwesten abzweigenden Waldweg ca. 300 m immer geradeaus in den Bereich des Standortes zu folgen), Gedenkstein 'Karl Hempel'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), derzeitige Situation nicht bekannt), sich verjüngender Obelisk auf zweistufigem Postament mit hier nicht bekannter Inschrift auf der Ansichtsseite; vor Ort Infotafeln (Verf.)

Geschichte
Am 20. Dezember 1886 kam hier der Scherbdaer Pfarrvikar Karl Hempel im Alter von 25 Jahren in einem bitterkalten Schneesturm ums Leben, als er sich auf dem Heimwege von Creuzburg verirrte. Das Denkmal wurde ein Jahr später errichtet. Im Jahre 1912 wurde die 17-jährige Anna Helbig beim Rübenhacken auf dem Hegerain durch Blitzeinwirkung getötet und nach einem brutalen Raubüberfall wurde im Jahre 1919 wurde die Müllersfrau Anna Schmidt ermordet in ihrem Kuhstall aufgefunden. Als dringend tatverdächtig wurden zwei Männer aus Eisenach festgenommen (Verf. frei nach amt-creuzburg.de)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. amt-creuzburg.de-creuzburg-scherbda m. Beschreibung o. Foto, 2. geocaching.com-geocache-hempel-denkmal m. Beschreibung u. Foto, 3. mapy.com-Amt Creuzburg-Lagekarte m. Standortangabe o. Foto

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