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Schirgiswalde-Kirschau, OT Schirgiswalde, Lkr. Bautzen, ca. 1,7 km Luftlinie östl. des Ortes im Wald, 25 m nordöstl. einer Wegbiegung des früheren alten Ortsverbindungswegs Crostau-Ellersdorf, ca. 350 m nordwestl. der Felsformation 'Kälbersteine' (günstig erreichbar: die aus Ellersdorf (Sohland/Spree) nordwärts führende 'Ellersdorfer Straße' erreicht ca. 350 m nach dem Ortsausgang eine Wegeinsel, wo dem linken Weg weitere 800 m immer geradeaus zum Standort zu folgen ist), Kreuzstein, Benennung: 'Kopfstein' später 'Mordgrenzstein' (Lit. S. Altensleben 2023: Sächsisches Meilenblatt Oppach v. 1804, Karte Nr. 12 [Berliner/Freiberger u. Dresdner Exemplar Nr. 357]; Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier 2016: 'Bäckermordstein' oder 'Mordkreuz' |
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Obertägige Maße: Höhe 85 cm, Br. 45 cm, T. 35 cm (Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier), arg ausgewitterte spitzrundlich abschließende Granitplatte einfacher Form mit einer seltenen Kombination von Darstellungen - Ansichtsseite oben kleines flächig eingetieftes gleicharmiges Kreuz in Kreisrillung (sog. 'Tatzenkreuz', auch Spielart des griechischen Kreuzes), darunter linear eingetieftes menschlich-dämonisches Gesicht, darunter größeres flächig eingetieftes Tatzenkreuz in Kreisrillung; Rückseite ein vergleichbares Tatzenkreuz in der unteren Hälfte und die eingerillte Jahreszahl '1772' (Verf.) |
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Der Standort des Steines befindet sich im ehemaligen Waldgebiet 'Capitel Holz' zwischen Schirgiswalde und Crostau. Auf der Karte des Scultetus von 1593 werden die Kälbersteine bzw. der Gipfel (458 m) 'Kelerstein' genannt. |
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Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: |
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Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, 76-78, Nr. 43 Schirgiswalde, (Šěrachow), Kr. Bautzen, Mbl. 4952 (70), N 10,6 / O 13,5 m. Abb. 52 (Kopie), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, S. 44 (Crostau), 3. B. Müller, Heimatbuch des Dorfes Sohland an der Spree und seiner Umgebung, Sohland 1902, S. 48, 4. F. Stoy, Geschichte der Stadt Schirgiswalde, Schirgiswalde 1905, S. 133, 5. J. Naumann, Steinkreuze und Kreuzsteine von Bautzen und Umgegend, Bautzen 1909, S. 26-27 m. Abb. 60, 6. Unsere Heimat, Sonntagsbeil. zum Sächsischen Erzähler, Bischofswerda 1934, Nr. 32, 7. S. Störzner, Das Mordkreuz am Kälberstein, in: Oberlausitzer Erzähler, 1939, Beibl. zur Oberl. Tageszeitung, Neugersdorf Nr. 46, 8. TH. Schütze, Um Bautzen und Schirgiswalde, Berlin 1967, Werte der deutschen Heimat, Bd. 12, 9. Thomas Sobczyk/Andreas Bültemeier, Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern, 2016, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf, S. 365-367 m. Lagekarte, Beschreibung u. Foto, 10. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, S. 94-95, 207, 214, 267 m. Abb. 203a-b v. 2019, unter Crostau |
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Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Schirgiswalde-Kirschau, OT Schirgiswalde: besonderer Stein, Schirgiswalde, Kreuzstein, Nachmittelalter, östlich des Orts im Wald nordnordwestlich des Gipfels der Kälbersteine, Gesichts- und Kreuzdarstellungen, Schutz seit 20. Juli 1971 m. Foto v. 25.11.2012 (Kopie), Urheber: 'Buedner' (Eig. Werk), Liz.-Nr. CC BY-SA 3.0 |
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c.2020/26 www.kreuzstein.eu |
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