urheber: t. sobczyk-a. bueltemeier

Neukirch (b. Königsbrück), OT Schmorkau, Lkr. Bautzen, westl. des Ortes, ca. 10 m westl. der 'Dresdner Straße' (B 97), am Waldrand der 'Königsbrücker Heide' (günstig erreichbar: die B 97 erreicht kurz nach dem westl. Ortsausgang den Waldrand, wo sich nach weiteren 70 m der Standort rechter Hand befindet), Gedenkstein, Benennung: 'Herbert Nobe Stein' (*24.8.1878 in Mettmann, Preußen)

Obertägige Maße: Höhe 1,33 m, Br. 84 cm, T. 48 cm (Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier), gerundet abschließende, grobflächige Granitplatte auf Steinsockel, oben mittig ein 'Deutsches Kreuz' im Relief, darunter Inschrift: 'In Ausübung seines Dienstes während der / Mobilmachnung fand hier am 5. August 1914 / der Adjudant der Kommandantur des / Truppenübungsplatzes Königsbrück / Herr Oberleutn. D. R. Herbert Nobe / 12. Int. Rgt. No. 177 / seinen Tod / Mit ihm verunglückten 2 Unteroffiziere und / 7 Mann der Wacht- und Arbeitskom- / mandos der Kommandantur, von denen / Soldat Klipphahn 3/177 / am 12.8.14 seinen Verletzungen erlag' (*16.5.1891, Dresden) 

Geschichte
Das Denkmal steht am Rande des ehem. militärisch genutzen Gebietes der 'Königsbrücker Heide' (Truppenübungsplatz bis 1992), die von der noch bis 1945 in Königsbrück lebenden Familie Naumann 1906 an das Deutsche Reich verkauft wurde. Das Betreten des heutigen NSG ist nur im Rahmen von amtlichen Führungen möglich, dies sollte beim Aufsuchen des Steines beachtet werden (Verf. frei nach Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier u. wikipedia.org-wiki-Königsbrücker-Heide)

Quellangaben: Lit.: 1. Thomas Sobczyk/Andreas Bültemeier, Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern, 2016, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf, S. 291-292 m. Lagekarte, Beschreibung u. Foto v. Herbst 2015 (Kopie), Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Neukirch b. Königsbrück, OT Schmorkau: Gedenkstein, (100 m südlich Ortsausgang), Nach 1914, Granitstein mit Inschrift für während der Mobilmachung im August 1914 Verunglückte, ortsgeschichtlich von Bedeutung. Granitmonolith mit Eisernem Kreuz und Inschrifttafel, Inschrift: 'In Ausübung seines Dienstes während der Mobilmachung fand hier am 5. August 1914 der Adjutant der Kommandantur des Truppenübungsplatzes Königsbrück, Herr Oberleutn. d. R. Herbert Nobe, 12. Inf.Reg. Nummer 177, seinen Tod. Mit ihm verunglückten 2 Unteroffiziere und 2 Mann der Wacht und des Arbeitskommandos der Kommandantur, von denen Soldat Klipphahn 3/177 am 12. 8. 14 seinen Verletzungen erlag', Gedenkstein war bis Januar 2008 doppelt erfasst, Objekt ID 09227155, Königsbrück Truppenübungsgelände gelöscht.ID 09253403 (o.F.)
2. wikipedia.org-wiki-Königsbrücker-Heide

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Lichtenberg, OT Kleindittmannsdorf, Lkr. Bautzen, nördl. des Ortes im nordwestl. Waldrandbereich des Waldgebietes 'Steinbüsche', östl. der Straße nach Großnaundorf (günstig erreichbar: die nordwärts aus Kleindittmannsdorf führende 'Großnaundorfer Straße' erreicht ca. 1,5 km nach dem Ortsausgang den Nordrand des Waldgebietes (Schild mit Tannenbaum), wo dem Weg nach rechts Richtung Osten entlang des Waldrandes zunächst ca. 120 m zu folgen ist, dann dem Abzweig rechts Richtung Süden ca. 50 m und nach links (Schneise) Richtung Osten ca. 90 m zum Standort), Gedenkstein (Mordzeigestein ?), Benennung: 'August Gomlich Stein'  

Obertägige Maße: Höhe 60 cm, Br. 28,5 cm, T. 24 cm (Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier), flachgiebelförmig abschließende, rechteckige Sandsteinplatte, oben mittig flächig eingetieftes lat. Balkenkreuz, darunter 'A. Gomlich / 1. August / 1900' (Verf.) 

Geschichte
Der Kleindittmannsdorfer Lehnsgutbesitzer, Bauer und Jäger August Gomlich wurde an dieser Stelle im Alter von 34 Jahren erschossen aufgefunden. Er hinterließ eine Frau und drei Kinder. Der wirkliche Hintergrund des Falles, ob durch Wildererhand oder Freitod, ist heute nicht mehr bekannt. Hier könnte ein diesbezügliches Kirchenbuch Aufschluß geben (Verf. frei nach Lit. T. Sobczyk/A. Bültemeier)

Quellangaben: Lit.: 1.Thomas Sobczyk/Andreas Bültemeier, Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern, 2016, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf, S. 310 m. Lagekarte, Beschreibung u. Foto (Kopie)  Internet: 1. mapy.cz-Lichtenberg m. Lagekarte

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