quelle: lit. f. stoerzner 1984

Sömmerda, Lkr. Sömmerda, im Ort, auf dem Gelände 'Historisch-Technisches Museum', sog. 'Dreysehaus', 'Weissenseer Straße Nr. 15', Steinkreuz (Standortangabe: suehnekreuz.de)

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), Steinkreuz lat. Form aus Kalkstein mit gerundeten Balkenenden, lochartige Eintiefung am Kopf als Abriebsmal deutbar, s. Einf. (Verf.)

Im östlichen Teil des Stadtparkes, 75 m nordwestlich der Brücke über den Wassergraben westlich der Bonifatiuskirche, am Weg zur Weißenseer Straße. Bis 1905 im südlichen Stadtgebiet; seit 1932 im Stadtpark, dort nochmals versetzt. Höhe 75 cm, Breite 60 cm, Stärke 20 cm. Durchbohrung im Kopf (natürlich ?). Starke oberflächliche Verwitterung (Verf. frei nach Lit. F. Störzner 1984)

Quellangaben: Lit.: 1. Frank Störzner (+ 27.12.2025), Steinkreuze in Thüringen, Katalog Bezirk Erfurt, Weimar 1984, S. 107, Nr. 246 m. Abb. 252 (Kopie), daraus: 2. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, S. 54, Nr. 296, Internet: 1. suehnekreuz.de-Standortangabe 

quelle: lit. f. stoerzner 1984
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Erfurt (kreisfr.), OT Bischleben-Stedten, nordwestl. von Bischleben an einem Weg in Richtung Schmira im Bereich der Gemarkungsgrenze zu Erfurt-Hochheim (günstig erreichbar: in Stedten führen die Fahrstraßen 'Am Kirchberg' u. 'Am Loh' zum nordwestl. Ortsausgang, wo die nordwärts führende Straße 'Bischlebener Berg' ca. 1,3 km nach dem Ortsausgang den Standort erreicht), Gedenkstein, Benennung: 'Brunstein'/'Schwedenkreuz' 

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), nach oben verjüngte, gerundet abschliessende Sandsteinstele  mit eingehauener Inschrift auf Nord- und Südseite (Verf.)

Gedenkstein. Flurname: 'Am Schwedenstein'. Steinsäule mit rechteckigem Querschnitt. Nach unten verbreitert, Scheitel gerundet. Gesamtlänge 162 cm, Höhe 120 cm, Breite 12-45 cm, Stärke 30 cm. Nordseite, eingeritzt in gotischen Buchstaben: '(AO) / dni / 1480 / fiel lo / rentz / brun / von ein / pferde / zco tod / D g g'. Ebenso auf der Südseite: '(AO) / dni / MCDL (XXX) / (f)iel lo / rentz / brun / von ein / pferde / zco Tod / D g g'. Mehrere alte Abschläge und stärkere oberflächliche Verwitterung, dadurch Inschrift beeinträchtigt und zunehmend gefährdet. 1959 und 1982 neu aufgerichtet. Lorenz Brun war Pfarrer an der Erfurter Vitikirche und ließ sich 1463 zum Studium der Theologie an der Universität immatrikulieren (Störzner 1982). Unter dem Stein sollen Soldaten und Pferde aus dem Dreißigjährigen Krieg begraben liegen (1974 mündlich). Gedenkmal für den verunglückten Lorenz Brun, errichtet 1480 oder kurz danach (Verf. frei nach Lit. F. Sörzner 1984)  

Quellangaben: Lit.: 1. Frank Störzner(+ 27.12.2025), Steinkreuze in Thüringen, Katalog Bezirk Erfurt, Weimar 1984, S. 47-48, Nr. 76 m. Abb. 81 (Kopie), daraus: 2. R. Loth, Steinkreuze in der Umgegend von Erfurt, Erfurt 1896, S. 81, 3. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, S. 30, Nr. 15 m. Abb. 47, 4. M. Tittel, Rätsel um den Brunstein, in TLZ v. 18.9.1982, Weimar, Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Bischleben-Stedten: Brunstein (sog. Schwedenstein) Bischlebener Berg: in der Feldflur; An der linken Seite eines Feldwegs, der an der Kirche in Stedten vorbei führt, und Bischleben mit Erfurt-Schmira verbindet, einzelnes Kulturdenkmal m. Foto v. 7.3.2021 (Kopie), Urheber: 'TOMMES WIKI' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

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