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Wachstedt, Lkr. Eichsfeld, A: südwestl. des Ortes im 'Westerwald', ca. 50 m westl. der Forststraße 'Kuhtrift', Bereich 'Dachslöcher' (günstig erreichbar: die südwestwärts Richtung Großbartloff führende L 2032 erreicht nach ca. 1 km das 'Forsthaus Westerwald' am Waldrand, hier ist der Forststraße 'Kuhtrift' Richtung Süden ca. 1,7 km zum Standort rechter Hand über Pfad zu folgen), Gedenkstein, Benennung: 'Geise Stein'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), niedriger gerundet abschließender Buntsandsteinblock; linear eingetieft oben lat. Kreuz, darunter etwa quadratisch vertiefte Inschriftsfläche: 'F. G. / 19. 10. / 1889' (Verf.)

Geschichte
An dieser Stelle kam der Revierförster Friedrich Geise auf einer Dachsjagd am 19. Oktober 1888 ums Leben. Der Gedenkstein wurde am ersten Jahrestag des Unglückes aufgestellt. Förster Geise und sein Lehrling lauschten am Eingang eines Dachsbaues nach den darin befindlichen Jagdhunden. Zuvor hatten Sie ihre Doppelflinte einem zur Jagdgesellschaft gehörenden Theologiestudenten übergeben, der nun versuchte die Hähne zu spannen. Dabei löste sich ein Schuss der Geise aus nächster Nähe am Kopf traf, worauf er wenig später verstarb. Er hinterließ eine Frau und fünf kleine Kinder (Verf. frei nach shop.meckedruck.de-shop-readings-2019-5-6.pdf: Eichsfelder Heimatzeitschrift 2019-5-6, S. 173)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. shop.meckedruck.de-Eichsfelder Heimatzeitschrift , 2. stadtplan.net-Wachstedt-Lagekarte m. Standortangabe, 3. pressreader.com-germany-thuringische-landeszeitung-eichsfeld m. Foto v. 8. Mai 2019 (Kopie), Urheber: 'Reiner Schmalzl' (Eig. Werk)

Wachstedt B: südwestl. des Ortes im Westerwald (günstig erreichbar: ca. 600 m nach dem 'Forsthaus Westerwald' zweigt von der L 2032 ein Forstweg weiter geradeaus ab und erreicht nach ca. 1,5 km den Standort rechter Hand über einen Pfad), Gedenkstein, Benennung: 'Kühn Stein' 

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt)

Geschichte
Am 16. Januar 1952 kam hier der Waldarbeiter Albert Kühn bei Baumfällarbeiten ums Leben (Verf.)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. shop.meckedruck.de-shop-readings-2019-5-6.pdf: Eichsfelder Heimatzeitschrift 2019-5-6, S. 173, 2. stadtplan.net-Wachstedt-Lagekarte m. Standortangabe 

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Wachstedt C: südwestl. des Ortes im Westerwald (günstig erreichbar: vom Abzweig der Forststraße zu Objekt B ist der L 2032 weitere 450 m zu folgen, wo rechts der alte Bartloffer Weg abzweigt, dem man weitere 450 m folgt und den Standort linker Hand im Wald erreicht), Gedenkstein, Benennung: 'Schröter Stein'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), niedrige, etwa rechteckige Buntsandsteinplatte mit gefasten Kanten; linear eingetieft oben ein lat. Kreuz, darunter 'K. Schröter / 16. 3. 1948' (Verf.)

Geschichte
Am 16. März 1948 kam an dieser Stelle der Waldarbeiter Karl Schröter bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Der von seinen Arbeitskollegen aufgestellte Stein wurde 1966 bei einem Unwetter von umstürzenden Bäumen beschädigt und nahezu bedeckt. Erst 1972 wurde er wiederentdeckt, überarbeitet und neu am Platze aufgestellt, doch um 2000 erfolgte eine erneute Beschädigung durch Baumfällarbeiten. Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft 'Junior-Ranger Westerwald',  insbesondere von Dorothee (14) und Anna-Lisa Hahn (16) sowie Jonas Nolte (15) wurde der Platz beräumt und ein Büttstedter Steinmetz richtete den Stein nach Überarbeitung wieder auf. Die finanzielle Unterstützung leistete die Sponsorin Barbara Goedecke aus Wachstedt (shop.meckedruck.de-shop-readings-2019-5-6.pdf: Eichsfelder Heimatzeitschrift 2019-5-6, S. 173 m. Foto 'Junior-Ranger-Westerwald', Leiter Stefan Sander u. Sponsorin Barbara Goedecke (Kopie), Urheber: 'Reiner Schmalzl')

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. stadtplan.net-Wachstedt-Lagekarte m. Standortangabe, 2. shop.meckedruck.de-shop-readings-2019-5-6.pdf: Eichsfelder Heimatzeitschrift 2019-5-6, S. 173 m. Foto (Kopie), Urheber: 'Rainer Schmalzl' (Eig. Werk)   

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