steinkreuz warburg andere seite kreuzstein warburg

Warburg, Kreis Höxter, A: Ostausgang der Neustadt, Grünanlage, Obertägige Maße: Höhe 1,27 m, Br. 0,90, T. 0,27, das lat. Steinkreuz aus Kalkstein wurde im Jahre 1921 mit folgender eingerillter Inschrift versehen: ‘1578 / A PESTE FAME BELLO / LIBERA NOS DOMINE /          1921 (von Hungersnot und Pest hat uns unser Herr gütlich befreit)

der ursprüngliche Standort und Setzungsgrund des mittelalterlichen Steinkreuzes ist unbekannt; um 1895 stellte man es am Eingang des Neustädter Friedhofes auf; 1921 wurde das Denkmal in der Nähe hinter einer Hecke aufgefunden und mit der Inschrift versehen um es als Pestkreuz an der Stätte des 1578 während einer Pestepidemi angelegten Friedhofes des Lucienhospitals zu verwenden, der durch Knochenfunde nachgewiesen wurde; unweit des heutigen Standortes, dem ehemaligen Denkmalsplatz, befand sich das abgegangene Kasseler- oder Molhauser Tor (Verf.)

Quellangaben: Lit.: 1. Wilhelm Brockpähler, Steinkreuze und Kreuzsteine in Westfalen, 1963, S. 78

Warburg, B: südl. der Sack Straße vor Grundstücksmauer, Obertägige Maße: Höhe 1,23 m, Br. 0,50, T. o. 0,22 u. 0,32, der einfache, roh zugehauene Kreuzstein zeigt auf geglätteter Fläche der oberen Hälfte der Ansichtsseite die eingerillte Darstellung eines lat. Balkenkreuzes  (Höhe 0,35, Br. 0,24) mit ausgeschweiften Enden; über das Denkmal ist nichts bekannt; ein ursprünglicher Standort direkt an der Sackstraße ist annehmbar; es ist die älteste Straße der Stadt Warburg, die Neu- und Altstadt verbindet (Verf.)

Quellangaben: Lit.: Internet:

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