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Dürrröhrsdorf - Dittersbach, OT Wünschendorf, Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, nordwestl. Ortsrand, westseitig der 'Radeberger Straße', unmittelbar südl. des Anwesens Nr. 28 (etwa ggü. des Straßendreiecks bzw. Einmündung 'Kohlbergstraße'), 2 Steinkreuze

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Wünschendorf A (südl. Kreuz): Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit Erweiterung von Kopf, Arme und Schaft, Kreuzarme relativ kurz und schmal, Ansichtsseite mit flächig eingetiefter Darstellung eines Schwertes mit gerader Parierstange (Verf.)

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Am nordwestlichen Ortsrand, etwa in Höhe der Einmündung der Dorfstraße in die Straße Bonnewitz - Eschdorf, westlich der letzteren und des Baches, im Hang zum Bach, östlich vor Haus Nr. 17, 11 m nördlich vom Wegeabzweig zu den nordwestlichen Grundstücken. 1 Steinkreuz. (Gruppe: zusammen mit nördlichem Steinkreuz 220, Abstand  1 m; Gruppenbildung nicht ursprünglich). Kopf, Arme und Schaft zur Kreuzung zu verjüngend. Sandstein. N-S (Ausrichtung). O-Seite, im Kopf beginnend und weit auf den Schaft reichend, vertieft eingehauen: Schwert. Höhe: W-Seite 56 cm, O-Seite 70 cm, Breite: 38 cm, Stärke: 26 cm. Allgemeine oberflächliche Verwitterung; alte, geringe Kantenabschläge. Keine Gefährdung. Geschützt seit 1. 6. 1972. Sage: Grab für im Schneesturm umgekommenen Soldaten (1971 mündlich Alwin Jacob, Wünschendorf). Bis 1956 nahe Straßengabelung nach Eschdorf und Dittersbach, bei der früheren Brücke der Bahnlinie. Altbekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Gerhardt Müller-Harald Quietzsch, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, Berlin 1977, S. 337-338, Nr. 219 Wünschendorf, Kr. Pirna, Mbl. 4949 (67), S 9,0 / O 12,35 m. Abb. 260/261 (Kopien), daraus: 2. G. A. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 265 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch von 1928 (1936), Nr. 288, 3. M. Herschel, Mordkreuze der Westlausitz, in: Über Berg und Tal, 1903, 26. Jg. Nr. 5 S. 173 u. Beitrag zur Steinkreuzkunde, in: Mitth. des Vereins für Sächs. Volkskunde, 1906, Bd. 4, H. 1, S. 5,  4. K. Helbig, Die Steinkreuze im Königreich Sachsen als Grenzzeichen, in: Mitth. des Vereins für Sächs. Volkskunde, 3. Bd., H. 12, S. 381, 5. G. Müller, Die alten Steinkreuze, in: Heimat, 8. Jg., 1934, Nr. 9-10, S. 80 u. Die Steinkreuze im Bereich der ehemaligen Amtshauptstadt Pirna, Bautzen 1964, S. 296
  
Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Bodendenkmale in Wünschendorf: besonderer Stein, Wünschendorf, Gruppe von 2 Steinkreuzen, Spätmittelalter, nordwestlicher Ortsrand, westlich der Straße von Bonnewitz nach Eschdorf, Schwerteinzeichnung, Schutz seit 21. Juni 1972, daraus: Fotokopie, Urheber: 'Rumtreiber 123' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

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Wünschendorf B (nördl. Kreuz): Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz lat. Form aus Sandstein mit gerundeten Balkenenden (Verf.)
 
Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: 1 Steinkreuz (Gruppe: zusammen mit südlichem steinkreuz 219, Abstand 1 m, Gruppenbildung nicht ursprünglich). Arme nahezu gerade, Kopf und Schaft zur Kreuzung zu verjüngend, Kanten gerundet. Sandstein. N-S (Ausrichtung). Keine Einzeichnung. Höhe: W-Seite 62 cm, O-Seite 71 cm, Breite: 46 cm, Stärke: 22 cm. Allgemeine oberflächliche Verwitterung; alte geringe Kantenabschläge an den Armen. Keine Gefährdung. Geschützt seit 1. 6. 1972. Sage: vgl. Steinkreuz 219. Bis 1956 etwa 100 m nordnordöstlich gestanden, hinter einem Gartenzaun. Altbekannt (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. G. Müller-H. Quietzsch, 1977, S. 339-340, Nr. 220 Wünschendorf m. Abb. 260/262 (Kopien), daraus: 2. G. A. Kuhfah, 1928, Nr. 265 u. 1936, Nr. 288, weitere: vgl. Nr. 219

Internet: s.o.

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Wünschendorf C: nordöstl. des Ortes, südostseitig an der 'Wünschendorfer Straße' nach Dittersbach, ca. 350 m nach deren Abzweig von der 'Radeberger Straße' im Ort (100 m vor dem Beginn des Waldstückes, rechter Hand, im Bereich eines spitzwinkelig abzweigenden Feldweges), Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell unbekannt), Steinkreuz aus Sandstein mit markant verbreiterten Kopf, Arme und Schaft, ein sog. Tatzenkreuz (Verf.) 

Ang. Lit. G. Müller-H. Quietzsch, 1977: Nordöstlich vom Ort, südöstlich an der Straße nach Dittersbach, in Höhe des Kohlberges, im spitzen Winkel eines nach Südwest abzweigenden Feldweges, 6 m vom Abzweig, 3 m von der Straße, am abseitigen Grabenrand. 1 Steinkreuz. Kopf und Arme zur Kreuzung zu verjüngend, Schaft vom Fuß aus zur Kreuzung zu gleichmäßig verjüngend, Fußkante gerade, Fußsohle eben. Sandstein. SW-NO (Ausrichtung). NW-Seite, beginnend auf dem Kopf und bis zum unteren Armansatz reichend, eingeritzt im Umriß: ungespannte Armbrust. Länge: 104 cm, Höhe: SO-Seite 68 cm, NW-Seite 70 cm, Breite: 58 cm, Stärke: 23 cm, Sohlenbreite: 52 cm, Sohlenstärke: 25 cm. Allgemeine oberflächliche Verwitterung; alte Abschläge an Arm- und Kopfkanten. Keine Gefährdung. Geschützt seit 10. 5. 1972. Nach 26. 4. 1971 bei Wegeverbreiterung herausgezogen und unbeschädigt abgelegt. Am 12. 8. 1972 durch Kulturbundarbeitsgemeinschaft Numismatik Pirna und H. Quietzsch ohne Ortsveränderung, in gleicher Orientierung wieder aufgestellt. Gründung mit Lesesteinen und mit Steinen verkeilt. Keine Sagen bekannt. Altbekannt. (Textkopie)

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Quellangaben: Lit.: 1. G. Müller-H. Quietzsch, 1977, S. 340-341, Nr. 221 Wünschendorf, Mbl. 4949 (67), S 9,9 / O 10,85 m. Abb. 263/264 (Kopien), daraus: 2. G. A. Kuhfah, 1928, Nr. 264 u. 1936, Nr. 287, weitere: vgl. Nr. 219

Internet: s.o.

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