quelle: google.com-maps-zlutice-street view mai 2025

°

°

°

Žlutice (dt. Luditz), Okres Karlovy Vary (Bez. Karlsbad), A/B/C: nördl. Ortsrand, westseitig der Straße 'Karlovarská' (205/Veselov) gegenüber des Abzweiges 'Žižkov', vor Grundstückszaun, 3 Objekte im Abstand von ca. 3 m

quelle: google.com-maps-zlutice-street view mai 2025

Obertägige Maße: A: südl. Objekt (aktuell nicht bekannt), Kreuzstein mit rundem Oberteil aus Granit, das ein etwa gleicharmiges flächig eingetieftes Kreuz zeigt, Schaft pfeilerartig geradlinig, B: mittleres Objekt (aktuell nicht bekannt), Kreuzstein, einst etwa reckteckige Sandsteinplatte, die eine heute nicht mehr erkennbare Kreuzeinzeichnung trug, C: nördl. Objekt (aktuell nicht bekannt), mit Objekt A vergleichbarer Kreuzstein mit rundem Oberteil mit Kreuzrelief (Verf.)

Geschichte
Alle drei Steine waren nach Lit. F. Wilhelm noch im Jahre 1901 vor Ort in einer ausgegangenen Straßengrabenmauer an der Straße gegen Buchau (Bochov) etwa bündig eingesetzt. In Hopf´s Geschichte der Stadt Luditz soll ein Joh. v. Daupowetz zur Sühne für einen begangenen Mord u. a. ein Bild und ein blaues Fähnlein für die Luditzer Pfarrkirche gestiftet haben (Verf. frei nach smircikrize.euweb.cz) 

Anmerkung
Im Zuge der Schenkung des Dorfes Žlutice an das Kloster Kladruby wird der Ort im Jahre 1140 erstmals urkundlich erwähnt. In der Folgezeit regierten den Ort verschiedene teils uradelige Herrschaften wie Bohuslav von Rýzmburk, 13. Jh. (Riesenburg), dann die Ritter von Vřesovice, 16. Jh. (Wresowitz), der Burggraf Heinrich IV. von Plauen und der Ritter von Kokořín, 16. Jh. (Kokorschin). Die Kreuzsteine werden höchstwahrscheinlich an der wichtigen Straßenkreuzung am Nordwestrand des Ortes als Straßengerichtssteine mit dem dazugehörenden Gerichtsfriede der einst ansässigen Herrschaften hervorgegangen sein (Verf.)  

quelle: smircikrize.cz-zlutice quelle: smircikrize.cz-zlutice quelle: smircikrize.cz-zlutice

Quellangaben: Lit.: 1. F. Wilhelm, 1901, Internet: 1. smircikrize.cz: Gesellschaft zur Forschung an Steinkreuzen im Stadtmuseum in Aš, Mikulášská 3, Zentrales Register: Reg.-Nr. 0121/0764/0765 m. Fotos v. 26.09.2005 (Kopien), 2. smircikrize.euweb.cz-Žlutice m. Beschreibung u. Fotos, 3. google.com-maps-Žlutice-Street View Mai 2025 (Kopie, bearb.), 4. wikipedia.org-wiki-Žlutice-Geschichte

Žlutice D: im Ort, an der westlichen äußeren Kirchhofstützmauer der Kirche Kostel sv. Petra a Pavla (St. Peter und Paul) '28.října 37', Steinkreuzfragment (liegend)

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), 1988 im Bereich der Kirchsüdmauer gefunden (smircikrize.euweb.cz)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. smircikrize.euweb.cz-Žlutice m. Beschreibung u. Foto, 2. mapy.com-Žlutice-Lagekarte m. Standortangabe u. Foto

c.2026  www.kreuzstein.eu